Fotografie

Kaffeetasse mit SChaum
Design

Foodstyling.

Haben Sie sich jemals gefragt, warum die Suppe aus der Tüte nicht einmal annähernd so aussieht wie auf der Tüte? Warum niemand auf die Idee käme, das von Ihnen zubereitete Gericht könnte auch nur im Entferntesten etwas mit dem ästhetischen Kunstwerk auf der Rezept-Illustration zu tun haben? Verzweifeln Sie nicht – in der Regel liegt das keineswegs an Ihren mangelhaften Fähigkeiten in der Küche. Wir führen Sie hinter die Kulissen der Food-Fotografie!
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Fotoautomat
Marketing

„…und täglich wirbt dasselbe Gesicht"

Durch die Digitalisierung hat sich der Markt für Stockfotografie in den letzten zehn Jahren drastisch gewandelt. Agenturen und Unternehmen müssen erst noch lernen, mit der neu gewonnenen Bilderflut umzugehen.
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  • user warning: Table './cms_drupal/cache_filter' is marked as crashed and should be repaired query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Für Agenturen, Fotografen und Redakteure bedeutet das Billig-Segment Microstock viele neue Möglichkeiten der Bebilderung – birgt aber auch Gefahren: Preisdumping, Austauschbarkeit und den Verlust von Werbewirkung.</p><p> </p><p>Benötigte ein Bildredakteur früher ein Foto, durchsuchte er entweder sein Archiv, beauftragte einen Fotografen mit der Arbeit oder rief bei einer Bildagentur an und beschrieb seine Vorstellungen am Telefon. Er erhielt dann eine Reihe von Vorschlägen und wählte aus dieser Vorselektion das passende Motiv aus. Diese Vorgehensweise hielt sich bis in die 1990er Jahre und sorgte für einen klar abgegrenzten Markt:Bildagenturenbedientenihre Kunden primär regional und physisch; einzelne Agenturen spezialisierten sich (z.B. auf Naturfotos oder Aufnahmen von Lebensmitteln) und die großen internationalen Archive für Presse und Werbung beschäftigten Fotografen exklusiv. Die Verwendungsgeschichte eines Bilds war rückverfolgbar und Fotos konnten Kunden auf Wunsch exklusiv zur Verfügung gestellt werden. Diese Arbeit ließen sich die Agenturen teuer bezahlen <strong>–</strong> und täten es sicher heute noch, hätten ihnen nicht Digitalisierung und Online-Datentransfer einen Strich durch die Rechnung gemacht.</p><p><em>Microstock: Kind der Digitalisierung</em></p><p>Die sogenannte Stockfotografie – im Gegensatz zur Auftragsfotografie werden hier Bilder zu bestimmten Themen auf Vorrat produziert – erlebte mit dem Aufkommen von digitaler Fototechnik und Breitbandleitungen eine radikale Umwälzung des Geschäftsfeldes. Denn: im Gegensatz zu analogen Bildern müssen digitale Daten nicht regional vorhanden sein und bei im Werbebereich eingesetzten generischen Motiven (wie z.B. Büroalltag, Familie, Urlaub) ist exklusive Bildnutzung weniger wichtig als in der Tagespresse. <strong>Die heutigen, schnell</strong><strong>lebigen Kommunikationsmedien haben einen großen Bedarf an vielen, günstigen </strong><strong>und sofort verfügbaren Bildern</strong>. Daher florieren neben Fotolia, istockphoto oder Shutterstock viele Fotoportale im Internet, in welche Profifotografen und Amateure ihre Bilder lizenzfrei einspeisen. Selbst die Telekom ist mit Polylooks inzwischen in den lukrativen Markt eingestiegen. Je nach Motiv und Verwendungszweck kosten die meisten Fotos bei den Microstockanbietern zwischen wenigen Cents und €10 (von den niedrigen Preisen stammt der Begriff „Micro“stockagentur – wobei auch diese Unternehmen ihr Angebot momentan um Premiumsegmente erweitern und Bilder zum Preis von mehreren hundert Euro anbieten).</p><p><em>Wie oft kann man ein Bild verkaufen?</em></p><p>Solch günstige Preise ermöglichen es heute jedem, hochwertige Bilder für Broschüren, Flyer, Zeitungen und Webseiten zu verwenden, ohne die Preise der klassischen Bildarchive oder die Dienste eines eigens bestellten Fotografen bezahlen zu müssen<strong>. Auf den Service einer professionellen Bildselektion muss dabei allerdings verzichtet werden: gut </strong><strong>und gerne kann man sich durch mehrere </strong><strong>Tausend Treffer klicken, bevor man das passende Motiv gefunden hat</strong>. Die Agenturen machen ihre Umsätze dabei über die Masse der verkauften Bilder, nicht über teure einzelne Fotos. Für Fotografen bedeutet dies zunächst eine Vermarktungsplattform für ihre Arbeiten,aber auch eineweitere Form von Preisdumping in einer Branche, die für schlechte Bezahlung bekannt ist.</p>', created = 1329939132, expire = 1330025532, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:83c259afba4beedef15d6481c93f63d5' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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  • user warning: Table './cms_drupal/cache_filter' is marked as crashed and should be repaired query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p><em>Warum lecker aussieht was lecker drin ist</em></p><p><strong>Food Styling</strong> heißt das Schlagwort, hinter dem sich das Geheimnis appetitanregender Darstellungen in Kochbüchern, Frauenzeitschriften und auf Werbefotos verbirgt. Dabei werden Nahrungsmittel, essbare Produkte und Gerichte kunstvoll in Szene gesetzt.</p><p>&nbsp;</p><p>Da der <strong>Food Fotografauf</strong> das Befolgen von Regieanweisungen seitens der Hauptdarsteller nicht hoffen darf, kümmert sich um die vorhergehende Inszenierung der <strong>Food Stylist. </strong>Eine Aufgabe für Menschen mit Geschmack – in vielerlei Hinsicht.</p><p><em>Auf die äußeren Werte kommt es an</em></p><p>„Gutes Essen lieben und kochen können“ sind essentielle Voraussetzungen für diese Tätigkeit. Obwohl keine der aufwändig vorbereiteten Leckereien jemals verspeist werden. In den meisten Fällen ist das wohl auch besser so, denn hier geht es ausschließlich um ästhetische Gesichtspunkte – wer sich davon täuschen lässt, riskiert Magenverstimmung und Übelkeit. Und dabei\nsprechen wir nicht nur von den Attrappen.</p><p>&nbsp;</p><p>Nein, selbst „echtes“ Gemüse, Fleisch &amp; Co. sind nach dem Styling nicht genießbar, sondern ausschließlich attraktiv.</p><p><em>Die Models - schön und eiskalt</em></p><p>Das knusprige Hähnchen auf dem Foto beispielsweise verdankt seinen aufreizenden Look dem lediglich sehr kurzzeitigen Aufenthalt im Ofen. Innen bleibt es komplett roh, was die Haut straff hält; die perfekten Rundungen sind in Wahrheit ausgestopft, die Flügel werden angenäht. Für seinen knackigen Teint sorgt Lebensmittelfarbe, durch Vase-line glänzt es im Rampenlicht. (Früher griff man für einen glänzenden Auftritt sogar auf Haarspray oder Spülmittel zurück.)</p><p>&nbsp;</p><p>Damit Kartoffeln lecker und locker aussehen, werden sie direkt in gelber Farbe gekocht. Die Illusion von dampfenden Speisen frisch aus dem Kochtopf schafft man durch einen mit heißem Wasser getränkten Wattebausch, hinter den Hauptdarstellern versteckt.</p><p>&nbsp;</p><p>Weigert sich Bier, seine Schaumkrone während des andauernden Shootings aufrecht zu erhalten, dann pustet man ihm was – und zwar mit dem Strohhalm.</p><p>Salat wird blattweise mit der Schere frisiert, Gemüse tupiert und Eis ist in Wirklichkeit eine unschmilzbare Masse aus Frischkäse und Speisestärke.</p>', created = 1329939132, expire = 1330025532, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:0bfd35f72c03acf45200d5989692c43e' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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  • user warning: Table './cms_drupal/cache_filter' is marked as crashed and should be repaired query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>© 2010 Die Zwei Agentur für Marketing, Produktentwicklung und Kommunikation</p>\n', created = 1329939132, expire = 1330025532, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '1:f6d25fd7345398aace53c2b3cd115a02' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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