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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Der Lebenswandel der Frau hat sich mit zunehmendem Zeitalter kontinuierlich verändert. Neue Lebensformen, wie die Wohngemeinschaft, Partnerschaft auf Zeit oder das Single-Dasein, werden einer Ehe vorgezogen. Eine Frau ist heute Mutter, Partnerin, Managerin, Schwester oder Freundin zugleich. Auch die berufliche Entwicklung spielt im Leben der Frauen eine sehr große Rolle. Waren 1997 nur 42,6 Prozent aller Erwerbstätigen Frauen, sind es heute bereits 47,1 Prozent.1</p><p> </p><p>Neben der Berufstätigkeit tritt die „Balance“ als Schlüsselwort in der heutigen Zeit auf. Die Balance zwischen der Zeit für sich selbst und für andere, zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Aktivität und Erholung und zwischen Familie und Partner. Das Bild der Frau von heute zeigt Stärke, Selbstbewusstsein und vor allem Emanzipation. Doch wie spricht man diese Zielgruppe am besten und effektivsten an? Was gilt es zu beachten?</p><p><em>Eigenes Geld und verändertes Konsumverhalten</em></p><p>Die unterschiedlichen Lebensmodelle haben natürlich auch Einfluss auf das Konsumverhalten der Frauen: Es ist im Laufe der Zeit differenzierter, vielschichtiger und individueller geworden. So gibt es Frauen, die sowohl bei günstigen Discountern als auch in teuren Designer-Läden einkaufen. Bei anderen Konsumentinnen z. B. haben Bio-Produkte oberste Priorität. Auch werden Frauen in Zukunft noch mehr Kaufentscheidungen treffen als bisher, da immer häufiger Kauf(mit)-entscheidungen auch bei hochwertigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern, wie z. B. Autos, Möbeln und Eigenheimen, dazukommen.</p><p> </p><p>Fakt ist: Die Wirtschaft kann es sich nicht länger leisten, Frauenbedürfnisse zu ignorieren. Denn schon heute treffen Frauen knapp 80 Prozent aller Kaufentscheidungen. Die 30- bis 50-Jährigen bilden die größte Konsumentengruppe – und sie wird jedes Jahr finanzstärker. Daraus resultiert, dass eine sensible Erfassung der veränderten Bedürfnisse der Frauen eine Grundvoraussetzung für den weiteren Markterfolg sein muss. Um eine zielgruppengerechte Ansprache zu erreichen, ist die Erkundung des Marktes im Vorfeld notwendig.</p><p> </p><p>Dass dies oft noch nicht passiert, zeigt ein Blick auf die aktuelle Werbung. Hier scheinen die Entwicklungen innerhalb der Zielgruppe Frauen vielfach übersehen worden zu sein. Zwar herrscht an Anzeigenkampagnen mit Frauen kein Mangel, doch als Zielgruppe werden sie nur in ihren Stammrevieren Küche, Bad und Kleiderschrank angesprochen. Die Werbung spiegelt die Lebensrealität sogar falsch wider, wenn familienorientierte Frauen gegenüber den berufsorientierten völlig überrepräsentiert sind. Auch das klassische Mutterbild, wie es uns beispielsweise in der Kinderschokoladenwerbung mit einer fürsorglichen, sich selbst zurücknehmenden Claudia Schiffer mit viel Weichzeichner verkauft wird, ist für die Generation der jungen Frauen realitätsfern. Ob Frauen eigenes Geld verdienen, spielt in den Mediaplänen vieler Agenturen auch keine Rolle. Doch wer selbst verdient, bestimmt in der Regel auch selbst, wofür er sein Geld ausgibt, egal ob es um Kaffee, Klamotten oder um Handy oder Laptop geht.</p><p><em>Wie soll man Frauen ansprechen?</em></p><p>Die weibliche Zielgruppe gibt anspruchsvollen und ganzheitlichen Produkten und Dienstleistungen den Vorzug, die ein Lebensgefühl verkörpern und ihre Individualität in den Vordergrund stellen. Mit anderen Worten: Frauen wollen einen Mehrwert. Damit sind Frauen die ideale Zielgruppe für überzeugend konzipierte Direktmarketing-Aktivitäten. Frauen spricht es besonders an, wenn sich ein Anbieter Gedanken um ihre persönlichen Bedürfnisse macht, ihnen etwa bei Seminaren Einzelzimmer reserviert, weil Frauen Wert auf einen privaten Bereich legen.</p>', created = 1329939013, expire = 1330025413, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:b84835b469a0a91be177e7fc703795fb' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Wenn man der steigenden Zahl von Zeitungsartikeln, wissenschaftlichen Abhandlungen und Studien, die sich mit Frauen in Spitzenpositionen befassen, Glauben schenkt, dann ist das \"weibliche Zeitalter\" längst angebrochen.</p><p> </p><p>Auffällige Schlagzeilen künden von einer Zeitenwende in den Chefetagen, im Parlament oder an angesehenen Lehrstühlen: „Soziale Kompetenz macht Frauen unverzichtbar“, „Frauen sind die besseren Chefs“ etc. Seit den Neunziger Jahren profilieren sich besonders internationale Unternehmen mit einer Vielzahl von Förderprogrammen für mehr Frauen in Führungspositionen. So haben sich verschiedene Unternehmen verpflichtet, bis zu einem festgelegten Datum den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, hauseigene Frauennetzwerke oder Mentoring-Programme zu unterstützen o. ä. Mittlerweile führen auch fast alle Parteien heftige Quotendebatten und in der Politik wird mehr und mehr darauf geachtet, dass mindestens eine Dame auf dem obligatorischen Gruppenbild zu finden ist. Es scheint also, dass den Frauen der Weg in die Führungsetagen geebnet ist ...</p><p><em>Trotz der schönen Schlagzeilen, die Wirklichkeit sieht anders aus</em></p><p> </p><p>Frauen haben es nach wie vor schwer, die begehrten Chefsessel zu erreichen. So findet sich in den 100 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands kein weibliches Vorstandsmitglied, vielmehr gilt nach wie vor die Regel: je höher die Hierarchiestufe, desto niedriger der Frauenanteil. In deutschen Großunternehmen liegt dieser, bezogen auf das Top-Management, bei 3,7 %, im Mittelstand besetzen ca. 8 % einen Chefsessel – und dabei sind 61 % der deutschen Arbeitnehmer Frauen! Deutschland rangiert mit dieser Quote noch weit hinter Amerika und vielen anderen europäischen Nachbarn. Dass Frauen Männern intellektuell um nichts nachstehen, bedarf heute keiner weiteren Ausführung mehr - und falls doch: Inzwischen sind über 54 % der Schüler jedes Abiturjahrgangs weiblich, 1995 schrieben sich erstmals mehr weibliche als männliche Studenten an Hochschulen ein. In den ersten Jahren liegen die Frauen mit den Männern gleichauf, doch wenn es um die entscheidenden Jobs geht, jenseits der 30, sinkt der Frauenanteil bei den Top-Positionen ins Bedeutungslose. Warum also ist der Aufstieg so problematisch, zumal der berufliche Einstieg für Frauen heute so leicht ist wie nie zuvor? Mit welchen Hindernissen haben Frauen auf dem Weg nach oben zu kämpfen und welche Faktoren verhindern, dass mehr von ihresgleichen in Spitzenpositionen gelangen?</p><p><em>Die Studie \"Frauen und Macht\" der Unternehmensberatung Accenture offenbart, dass das schwerwiegenste Aufstiegshindernis für Frauen in der \"männerdominierten Kultur\" am Arbeitsplatz liegt.</em></p><p>Es fällt den Frauen schwer, sich in der nach wie vor männerbestimmten Berufswelt durchzusetzen. Auch eine bessere Qualifikation hilft oft nicht nach oben, wie Johann Halen vom Statistischen Bundesamt bestätigt: „Die höhere Qualifikation bedeutet nicht, dass Frauen den gleichen Zugang zu Führungspositionen haben.“ Doch es sind nicht nur die männlichen Chefs und Kollegen, die „frau“ auf der schmalen Karriereleiter ins Wanken bringen. Fehlendes Selbstvertrauen sowie ein veraltetes, aber durchaus verbreitetes Rollenbild tun ihr Übriges. Als Folge betonen Frauen ihre besonderen weiblichen Fähigkeiten, um sich selbst eine Legitimation für ihre Machtposition zu geben. Sie betonen ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen, stellen ihre wichtige Rolle für die Produktivität und Team-Effizienz heraus und versuchen deutlich zu machen, dass die Gesellschaft ohne diese Fähigkeiten nicht auskommen könnte. Doch damit weit gefehlt, denn die Realität spricht eine andere Sprache: Soziale Kompetenzen sind in dem Anforderungsprofil für Führungskräfte zwar vorhanden, bringen „frau“ aber offensichtlich nicht in die oberen Etagen.</p><p> </p><p>Tatsächlich weiter bringen sie eher die typisch „männlichen Eigenschaften“, wie strategische Fähigkeiten, Entschluss- und Durchsetzungskraft. Weitere Stolpersteine für den Aufstieg sind die Unvereinbarkeit von Beruf und Familie sowie ein Mangel an flexiblen Arbeitszeitmodellen. Denn eine ausgleichende Balance zwischen Privat- und Berufsleben ist den meisten Frauen wichtiger als die Führungsposition um jeden Preis.</p>', created = 1329939013, expire = 1330025413, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:edfaf2d448c20611acb287c4665ca007' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>© 2010 Die Zwei Agentur für Marketing, Produktentwicklung und Kommunikation</p>\n', created = 1329939013, expire = 1330025413, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '1:f6d25fd7345398aace53c2b3cd115a02' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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