Ausgabe 22, Mai 2010 | In Marketing | 0 Kommentare

„Sage mir Deinen Namen“ … – und ich streiche ihn auf's Brot!

Menschen reagieren bei Drucksachen mit besonderer Aufmerksamkeit auf den eigenen Namen. Mit der Bildpersonalisierung im Digitaldruck eröffnen sich neue Möglichkeiten.

Schnittlauchbrot

Im Direktmarketing gilt der eigene Name als Responseverstärker und wird vom Leser mit einem „Ja“ bedacht. Nach Prof. Vögele muss die erste Prüfung eines Mailings positiv ausfallen, damit es nicht gleich ungeöffnet entsorgt wird. So ist die eigentlich ganz einfache Formel, die erste Wegwerfwelle des Mailings zu überstehen: ja >Σnein

Auch bei E-Mails beeinflusst der Name positiv

Gemäß der Studie „Performance-Werte für kommerzielle E-Mail-Marketing-Kampagnen“ der Schweizer Newsmarketing GmbH profitiert auch der Newsletter von einer Personalisierung. Öffnungsrate, Klickrate und Besucherzahlen einer Internetseite konnten gegenüber einer nicht-personalisierten Variante um knapp 19 % gesteigert werden.

Bilder sagen mehr als tausend Worte!

Nun macht der Digitaldruck eine erfrischende Variante der individuellen Ansprache möglich: die Bildpersonalisierung. Hier werden die Daten direkt auf das bedruckte Material übertragen, so dass vorher keine Druckplatten mehr belichtet werden müssen. Dies ist ein erheblicher Kostenvorteil und erlaubt kreativen Spielraum. Jedes Bild und jeder Text kann mit dem Namen des Empfängers individuell versehen werden. Im Bild wird der Schriftzug in die Motive einbezogen.

So entdeckt plötzlich der Betrachter seinen eigenen Namen …

Dabei wirkt die Personalisierung wie fotografiert. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Kalender, Weihnachtskarten oder Einladungen zu Events werden so zur ganz persönlichen Überraschung. Und nicht nur das! Nachfragen haben ergeben, dass sich Empfänger ein Mailing mit ihrem bildpersonalisierten Namen oft aufgehoben oder an die Wand geheftet haben. Häufig wurden so gestaltete Geschäftsmailings sogar mit nach Hause genommen und der Familie gezeigt.