Alle Aufgaben auf einmal lösen!

„Ich kenne zwar nicht die Aufgabe, aber ich leiste das Doppelte“! Ein Kalauer, zugegeben, auf Witzblättern erfüllt er seine Wirkung, weil in ihm etwas steckt, was wir alle erleben. Es ist die Alltags-Hektik, die uns immer wieder einfängt, sowohl im Beruf als auch privat: Stress.

Mann mit Aktenstapel auf Schreibtisch
„Was zuerst?“ Aus Entscheidungen können kleine Krisen entstehen

Jeder Mensch, der einen verantwortungsvollen Beruf hat, sei er noch so wohldotiert, kennt Hektik und Anspannung. Entscheidungen müssen gefällt werden, deren Ausgang oft nicht zu übersehen ist. Genau das ist der Punkt. Es ist die Wichtigkeit des Moments der Entscheidung. Man kann ihn in den Griff bekommen und sich von möglichen Stressoren befreien. An der mangelnden Zeit darf das keinesfalls liegen.

Der Faktor Zeit ist eine feste Konstante und zwingt uns zum Handeln.

in dem Moment der Zug einfährt und uns zum Einsteigen zwingt, ist die Entscheidung, mit ihm zu fahren, vorher getroffen worden. Aber: nur ein Quentchen der ganzen Planung gerät ins Wanken, wenn wir den Zug durch Fehleinschätzung der Zeit verpasst haben. Stress ist die Folge.

 

 „Wie“, ja wie, wird man damit fertig?  „Ganz einfach“, sagen die Mediziner! „Je mehr der Mensch seine biologischen Zwänge – und Druck ist ein solcher Zwang – verfeinert, desto stärker schafft er sich eine unverwechselbare Individualität und damit einen Schutz vor Krankheit und Stress. Stress, wie wir alle wissen, ist die Bezeichnung für psychologische und physiologische Anforderungen, die auf einmal zusammenkommen, und die zu bewältigen uns alle vor Probleme stellt. In kreativen Berufen ist der Stress besonders ausgeprägt. Diese Menschen fühlen sich fortan unter Druck gesetzt, weil sie eine Erwartungshaltung erfüllen wollen oder müssen. Auch hier ist die Lösung der Weg nach innen, was heißen soll, dass die Verantwortung für sich selbst mindestens so wichtig ist, wie für alles andere.

Der Moment der Entscheidung ist immer eine kleine oder große Krise.

Das Wort „Krise“ (griechisch) bedeutet wörtlich „Moment der Entscheidung“. Wie oft stehen wir vor solchen Entscheidungssituationen. Zig - mal am Tag.

 

Tausende von großen und kleinen Krisen kommen auf uns zu. Manche davon können revidiert werden, aber viele nicht. Sie lösen etwas aus, was vorher entweder gar nicht oder nur unzulänglich überlegt war. Die Krise ist da. Im Extremfall kann das über „sein oder nicht sein“ entscheiden. Menschen, die mit solchen Situationen fertig werden, können sehr gut abstrahieren, welche Folgen auf sie zukommen könnten.