Alles eine Frage der Kommunikation

So werden Gespräche effektiv

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In vielen Diskussionen über Neuerungen ist die Lust zum Untergang einer neuen Idee größer als deren Rettung. Wie kann man das ändern? Der Verfasser hat in seiner langen Berufspraxis als Kommunikationsberater eine Sammlung von Erfahrungen gemacht, die dieses Problem betreffen und die er schließlich oftmals lösen konnte. Ziel war es, aus diesem Zusammentreffen konstruktive Lösungen und Maßnahmen zu finden.

 

Jeder Unternehmer, Manager, Verkaufsleiter hat sie gehört, die Sätze: „Das geht nicht“, „Das haben wir schon immer so gemacht“, „Das haben wir noch nie so gemacht“. Dies sind die gefährlichsten Einwände überhaupt, sie sind die Totengräber für jede Innovation, für gewinnbringende Ideen, für Veränderungen. Jede Erneuerungsenergie wird mit diesen Sätzen zunichte gemacht, gute Vorschläge werden im Keim erstickt. Schlimm ist nur, dass in manchen Diskussionen diese Energie um sich greift wie eine Kettenreaktion. Wir sind am tiefsten Punkt der Kontraproduktivität angelangt. Es ist der direkte Weg ins Nichts. Wie kann man das umdrehen?

 

Zunächst müssen wir wissen, dass das normale menschliche Verhalten zu 85 % gefühlsmäßig bestimmt wird und nur zu 15 % aus rationalkritischem Denken und Handeln ist. Entweder man sucht sich für eine Diskussionsrunde nur die Rationalkritischen oder wandelt die gefühlsmäßigen Ablehner in Überwinder, die ihr psychologisches Hindernis überwinden, um.

 

Das geht ganz einfach. Gerade weil die Gewohnheit oder das Beharrungsvermögen eines Menschen der größte Ablehnungsgrund ist, muss die Neuigkeit immer als Verbesserung verkauft werden. Ganz geschickte Rhetoriker drehen den Spieß um, sie kritisieren nicht, sie machen ihre Idee nicht zu neu, nicht zu egozentrisch, sondern sie geben den „Überwinder“ das Gefühl, der kluge Mensch zu sein, die Idee zu kommentieren, den Nutzen darin zu sehen.