Die Konsumenten müssen beisteuern

Der Tritt auf die Konjunkturbremse ist die Folge

Hosentasche
»Am Gelde hängt er, zum Gelde drängt er. Unser Staat.«

Trotz leicht ansteigender Konjunktur und den damit verbundenen höheren Steuereinnahmen, trotz Stabilisierung auf dem ersten Arbeitsmarkt, trotz verbessertem Konsumklima, trotz Warnung der Wirtschaftsweisen, die Bundesregierung bleibt definitiv dabei. Die Mehrwertsteuererhöhung kommt unwiderruflich. Ab 1. 1. 2007 wird der innerdeutsche Warenfluss um ganze 3 Prozent teurer. Betroffen sind vor allem die Verbraucher. Auch die Hersteller müssen befürchten, dass Anschaffungspläne der Konsumenten 2007 stark zurück gehen werden.

 

Kaufkraft ist – wie wir alle wissen – das Geld, das der Bürger für seine Lebensqualität zur Verfügung hat. Egal, ob es sich in seiner Tasche oder auf dem Sparbuch befindet. Die Mehrwertsteuer, eigentlich Umsatzsteuer, belastet nur den Wert, der auf jeder Produktions- oder Umsatzstufe einer Ware oder Dienstleistung hinzugefügt wird. Das erklärt, warum die Mehrwertsteuer nach der Lohn- und Einkommenssteuer die zweithöchste Einnahmequelle des Staates ist und durch ihren prozentualen Mehrwert auf alle Produkte und Dienstleistungen preisbeeinflussend ist. Je mehr umgesetzt wird, desto höher sind die Einnahmen des Staates. Ergo ist sie auch konjunkturbeeinflussend.

 

Das sich bessernde Konsumklima erhält ab Januar 2007 einen krassen Dämpfer

Alle Beteuerungen der Wirtschaftsweisen und der Opposition, diesen Schritt wieder rückgängig zu machen, stoßen bei der Koalition auf taube Ohren. Die Geschichte lehrt uns, dass die Allgemein- und Konsumsteuer – eben die Mehrwertsteuer – seit ihrer Einführung im Jahre 1967 kontinuierlich gestiegen ist.

 

Der Staat macht es sich hier sehr einfach, nach dem Motto „Geld her oder wir sind pleite“. Übrigens: Konsumsteuern stellen bei allen westlichen Regierungen mit das größte Einnahme-Potenzial dar, weil die Masse Mensch – und das sind bei uns nun mal 60 Millionen Käufer – eben auf einen Schlag viel Geld in die leeren Kassen der Regierung schwemmt.

 

Steuersenkungen hat es für die Konsum-Allgemeinheit bisher noch nie gegeben. Wie jeder weiß, ist das Konsumklima in jedem Lande der Motor für die Volkswirtschaft. Effektive Steuern, Abgaben von Lohn oder Ertrag, sind auch nur dann effektiv, wenn der Betreffende eine Leistungssteuer oder der Arbeitgeber seinen Anteil der Lohnnebenkosten zahlt. Da steckt eine Leistung dahinter.

 

Je mehr Menschen nach diesem Prinzip beschäftigt werden können, desto effektiver werden die Steuereinnahmen für den Staat, desto mehr wird konsumiert. Der Kreislauf der Volkswirtschaft dreht sich um die Achsen Arbeit, Boden, Kapital.

 

Ein Staat, der um des Verteilens willens oder müssens die Steuern anhebt, handelt unverantwortlich und unlogisch. Er bremst seine Kunden, die Steuerzahler, aus, indem er seine Preise erhöht. Preiserhöhungen sind aber in der Wirtschaft nur dann durchzusetzen, wenn der Kunde den Grund der Erhöhung versteht, wenn er einen Mehrnutzen erhält oder wenn er von dem Produkt, das er kauft, den Mehrwert akzeptiert.

24.07.2012
06:26
Anil:

Hallo zusammen,mir wurde zuesrt Myasthenia gravis angedichtet . Als ich im Krankenkaus lag, bin ich auf diversen Seiten gesurft und auf das Lambert-Eaton-Syndrom gestossen, welches insbesondere Mundtrockenheit auslf6st. Dann las ich noch den Rest der Symptome und dachte mir, dass kf6nnte gut passen!!! Nun ja, es passte dann auch. Die c4rzte diagnostizierten es zwei Wochen spe4ter Ein junger Arzt sagte mir damals ganz locker, er fe4nde das toll, wenn sich Patienten im Internet schlau machen , gerade bei schweren und komplizierten Erkrankungen. Er unterhielte sich auch sehr gerne mit gut informierten Patienten. (was nicht heisst, dass Nicht-Surfer auf der Strecke bleiben)Was die Einsche4tzung einer Website (Internetseite) angeht, gab mir dieser junge Arzt genau die gleichen Empfehlungen auf meinen Weg wie bereits oben im Artikel Diagnose per Mouseklick aufgeffchrt. Zu Anfang bewegte ich mich mit wachsender Begeisterung in den ffcr Laien leicht verste4ndlichen! Gesundheitsportalen, die mitunter aber auf die falsche Fe4hrte locken und zur Besprechung beim Arzt kein Fundament besitzen. Wie auch immer, bei mir im Hintergrund le4uft f6fters Dr. Internet , weil ich mich dadurch besser informiert ffchle. Jeder muss das selbst entscheiden. Ein Arztbesuch ist dadurch nicht zu ersetzen! LG Jutta