Ausgabe 3, Mai 2003 | In Aktuelles | 0 Kommentare

Ein neues Käuferbild:

Der Smart-Shopper

Shopper
»Sowohl bei Discountern, wie auch in Edelboutiquen zu Hause: der Smart-Shopper.«

Die politischen, wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Umwälzungen der letzten Jahre haben erheblichen Einfluss auf das Konsumverhalten der Menschen. Ein Großteil von ihnen reagiert mit einem veränderten Einkaufsverhalten. Dieses hat sich jedoch nicht von heute auf morgen eingestellt. Es ist vielmehr ein langer schleichender Wandel zu einem neuen Konsumtyp, dem „Smart-Shopper“, zu beobachten.

Ein neuer Käufer-Typus

Mitte der 90er Jahre wurde diese neue Spezies von Konsumenten ausgemacht. Der „smarte Käufer“ ist stets auf der Suche nach mehr Wert für weniger Geld: Ständig bestrebt, das optimale Preis-Leistungs-Angebot wahrzunehmen, und beim Einkaufen den höchsten persönlichen Nutzwert zu finden.

 

Sicher, Schnäppchenjäger gab es schon immer. Dazu zählten vor allem Menschen, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation günstige Angebote wahrnehmen mussten. Besserverdiener gehörten nicht dazu. Doch „Smart-Shopper“ haben mit den klassischen Schnäppchenjägern nichts gemein. Sie sind vorwiegend in der jüngeren Bevölkerung im Alter zwischen 20 und 39 Jahren zu finden, verfügen über höhere Einkommen, sind ausgezeichnet über das Produktangebot am Markt informiert, achten verstärkt auf ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis und halten nichts von Markentreue.

Eine länderübergreifende Entwicklung

Diese Tendenz von Verbrauchern, mit weniger auskommen zu wollen, bewusster und kritischer zu konsumieren, ist nicht nur in den USA und Deutschland festzustellen, sondern auch in Frankreich, Großbritannien und Italien.

 

Auch ist es kein kurzfristiger, vordergründiger Trend, sondern eine ernstzunehmende Entwicklung, der Industrie und Händler Rechnung tragen müssen, sei es durch Rabatte, Extrazugaben beim Kauf o. ä.