Kleiner Rhetorikkurs für Vielbeschäftigte, Vielsprechende, Vieldenkende!

Es ist erwiesen, dass diejenigen Menschen besonders gute Gesprächspartner sind, die von dem Nutzen, den sie mit ihrem Produkt bieten, überzeugt sind. Denn nur eine solche Motivation bewirkt, dass man wiederum andere Menschen begeistern kann.

Gespräch
Die Sprache ist das Menschlichste, was wir haben, aber wie setzen wir sie ein?

Wie baue ich ein Gespräch auf:

Von der Schule her kennen wir schon die Einteilung in Segmente, wie Einleitung, Hauptteil, Schluss. Wichtig ist, vorher zu klären, wer meine Kontaktperson ist, damit ich mich in meinem Gespräch Dukonzentriert verhalten und ein Konzept über die Durchführung des Gesprächs machen kann.

 

Erst durch Luthers Bibelübersetzung kamen wir zu einer einheitlichen Schriftsprache. Wir unterscheiden zwischen der Buch- und Redesprache. Die Buchsprache ist in der Regel stilistisch sauber, während die Redesprache das Saloppe, Phrasen, Leerlauf und Floskeln beinhaltet.

 

Die Sprache ist das Menschlichste, was wir haben. Benutzen wir sie auch menschlich genug? Neun Grundregeln, wie man das meistern kann!

1. Das treffende Wort

Man gewinnt oder verliert, wenn man spricht. An unserem Ausdruck erkennt man Bildungsgrad, Reife, Willenskräfte, Energiequellen, Schwächen, Stärken, Sicherheit, Unsicherheit ... usw. „Sprich, damit ich Dich sehe!“, soll einst Sokrates zu seinem Lieblingsschüler Alcibiades gesagt haben. Die Sprache mit all ihren Zwischentönen und Schwingungen, dem Wort, der Schärfe, der Weichheit, geht über das Unterbewusstsein bis in das unbewusste Zentrum des Menschen.

2. Wissen allein ist nicht Macht

Das Zitat von dem Engländer Frances Bacon: „Wissen ist Macht, wie falsch gedacht. Wissen nützt wenig, Reden und Können ist König!“ Die Sprache ist also mehr als Reichtum oder Besitz, sie ist schlechthin der Atem der menschlichen Seele. Nur die Sprache vermag Gefühle und Empfindungen zu klaren Gedanken ordnen.

3. Vom guten Sprechstil

Es taucht immer wieder die Frage auf: Hochsprache oder Dialekt? Mit Dialekt ist die heimatliche Landessprache gemeint. Die goldene Devise ist immer: Wenn möglich, der jeweiligen Sprache und Ausdrucksweise des Partners und der Zuhörer anpassen. „Dialekt wenn nötig, Hochsprache wenn möglich!“ Vergessen wir nicht, dass die deutsche Hochsprache immerhin die Bildungs-, Amts-, Lehr- und Muttersprache ist und bleibt.