Konjunktur: leichte Entspannung

 

Burttoinlandsprodukt

Die deutsche Wirtschaft ist 2004 insgesamt wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Das Bruttoinlandsprodukt, der Indikator für alle wirtschaftlichen Leistungen, stieg um 1,7 Prozent. Experten sehen in dieser Entwicklung bereits das Ende der Stagnation.

 

Mit diesem Wert liegt Deutschland zwar noch immer am unteren Ende der Skala innerhalb der Europäischen Union, aber der Trend gehe weiter nach oben, so die (vorsichtige) Schätzung von Wirtschaftsexperten des Statistischen Bundesamtes. Der BIP-Anstieg um 1,7 Prozent sei der höchste seit dem Jahr 2000.

Hauptmotor des Wirtschaftswachstums ist der Export. Er expandierte 2004 um 8,2 Prozent, der Import hingegen nur um 5,7 Prozent. Diese Entwicklung zeuge von der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, die nach wie vor vorhanden sei. Den Wachstumsbeitrag des Außenhandels beziffern die Statistiker auf 1,2 Prozentpunkte. Die privaten Konsumausgaben gingen um 0,3 Prozent zurück.

 

Absolut erreichte das deutsche Bruttoinlandsprodukt einen Wert von 2.178 Milliarden Euro. Diese Wirtschaftsleistung wurde von 38,4 Millionen Erwerbstätigen erbracht. Dies sind 128.000 Erwerbstätige mehr als im Jahre 2003.

 

Auch wenn diese Zahlen nicht für ein gutes Jahr sprechen, so sind sie immerhin ein Indiz für eine positive Entwicklung.