Marketing

Ausgabe 23 Warenbezeichnungen entstehen heute selten als Geistesblitz, denn die Ansprüche an Produktnamen sind groß. zum Artikel

Ausgabe 23 An Werbung auf Plakatwänden und im Fernsehen sind wir längst gewöhnt. Street Marketing-Kampagnen entfremden den Alltag – und bleiben so beim Adressaten hängen. zum Artikel

Ausgabe 22 Durch die Digitalisierung hat sich der Markt für Stockfotografie in den letzten zehn Jahren drastisch gewandelt. Agenturen und Unternehmen müssen erst noch lernen, mit der neu gewonnenen Bilderflut umzugehen. zum Artikel

Ausgabe 22 Kundenbesuche vor Ort sind ein hoher Kostenfaktor. Dennoch bleibt der persönliche Kundenkontakt für viele Branchen nach wie vor unverzichtbar. zum Artikel

Ausgabe 22 Menschen reagieren bei Drucksachen mit besonderer Aufmerksamkeit auf den eigenen Namen. Mit der Bildpersonalisierung im Digitaldruck eröffnen sich neue Möglichkeiten. zum Artikel

Ausgabe 21 Jährlich werden zwischen € 300 und € 400 Mio. von privater Hand in die Kultur investiert. Wir untersuchen die Mechanismen und Ideologien dieses umkämpften und immer mehr professionalisierten Fördermarkts. zum Artikel

Ausgabe 21 Wir stellen Ihnen einige historische Highlights der wirksamen Öffentlichkeitsarbeit vor. zum Artikel

Ausgabe 21 Wer Gewinnspiele als Werbemittel einsetzt, muss bestimmte Regeln befolgen – gesetzliche genauso wie psychologische. zum Artikel

Ausgabe 20 Erfüllen Kataloge heute noch die Erwartungen ihrer Herausgeber? Sind sie noch die eigentlichen stummen Verkäufer? zum Artikel

Ausgabe 20 So wie bei dem Hersteller von Hautpflegeprodukten Vichy, werden heute überall Produkte unter dem Leitsatz der Gesundheit angeboten. Von Lebensmitteln über Kleidung bis hin zu Möbeln und Freizeitangeboten: sie ermöglichen es dem Konsumenten gesund zu leben. Warum aber erzielt diese Strategie einen solchen Erfolg? zum Artikel

Ausgabe 19 Das Konsumentenverhalten zu verstehen, Bedürfnisse und Wünsche zu erkennen, ist eines der Ziele traditionellen Marketing-Researches. Psychografische und soziodemografische Daten in der Marktforschung segmentieren den Zielmarkt oft nur unzureichend. Neue Methoden der apparativen Gehirnforschung sollen nun noch besser Verhaltensmuster und Entscheidungsprozesse verdeutlichen. Das Neuromarketing befindet sich aber noch im Anfangsstadium und ist ein ganz junger Bereich der Marktforschung. zum Artikel

Ausgabe 19 Man kennt das: Mal schnell die Post aus dem (Privat-)Briefkasten holen und nachsehen. Das erste Sortieren beginnt. Einige Briefe, ein Postwurfzettel, ein Faltprospekt vom Friseur, eine Wochenzeitung wie jeden Donnerstag! Gut, schlecht oder vielleicht!? zum Artikel

Ausgabe 17 Die Experten sind sich absolut einig und zahlreiche Untersuchungen haben es bestätigt: Media-Mix-Kampagnen erhöhen nicht nur die Reichweite, sondern auch die Werbewirkung. zum Artikel

Ausgabe 17 Die Zukunft des Versandhandels hat gerade erst begonnen. Wer neue Ideen entwickelt und sie an die Kunden bringt, dem gehört ein großes Stück des Einzelhandelsgeschäfts. Im Jahr 2030 werden alle Einkäufe zu 30 Prozent online abgewickelt.
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Ausgabe 17 Der Sport hat sich in den letzten Jahren zu einem Bestandteil unseres täglichen Lebens und einem großen kommerziellen Unterhaltungsmarkt entwickelt. Sport und Sportmarketing boomen. Lesen Sie hier, was Sie beachten müssen, wenn Sie bei diesem Trend mitziehen möchten. zum Artikel

Ausgabe 16 Bayerische Staatszeitung interviewte Rainer Schultz zum immer aktueller werdenden Trend 50plus zum Artikel

Ausgabe 14 Performance-Marketing beschreibt die Durchführung einer erfolgsorientierten Marketing-Strategie, deren Ziele klar definiert, deren Umsetzung aber einem stets fließenden Prozess unterworfen ist: erfolgreiche Kampagnen-Elemente werden sofort optimiert, d.h. forciert und ausgeweitet, andere Elemente eliminiert. zum Artikel

Ausgabe 12 Guerilla-Marketing bezeichnet die Wahl ungewöhnlicher Aktionen im Marketing, die mit einen geringen Mitteleinsatz eine große Wirkung versprechen. Dazu ist es notwendig, dass sich der Guerilla-Marketer möglichst außerhalb der klassischen Werbekanäle und Marketing-Methoden bewegt.
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Ausgabe 10 Haben Sie schon einmal etwas bei Ebay verkauft, ersteigert oder zumindest mitgeboten? Wenn ja, sind Sie in guter Gesellschaft! Denn Ende 2004 summierte sich die Zahl der Nutzer des Internet-Auktionshauses auf mehr als 56 Millionen. zum Artikel

Ausgabe 9 Wie lässt sich ein Werbeerfolg effizienter messen, wie erhält man mehr Sicherheit bei der Entscheidung? zum Artikel

Ausgabe 8 Schönheitsideale entstehen nicht dadurch, dass sie irgendwann festgelegt werden. Schönheitsideale werden maßgeblich von unserer Gesellschaft beeinflusst und die Werbung ist der Spiegel unserer Gesellschaft. zum Artikel

Ausgabe 8 Marketingexperten muss man nicht erklären, was der USP für eine Bedeutung hat im Kontext aller Kommunikations-Aktivitäten über Produkte und Leistungen. im Dialogmarketing ist er einer der wichtigsten Faktoren überhaupt. der er entscheidet über Sein und Nichtsein, insbesondere dann, wenn es um die wenigen Sekunden geht, die ein Mailing zu einem Gewinner oder Verlierer macht. zum Artikel

Ausgabe 8 "Wie bewerbe ich mich richtig?" "100 gute Tipps für Ihre Bewerbung" "Die Bewerbung erfolgreich texten." So oder ähnlich klingen die zahlreichen Ratgeber, die dem Jobsuchenden wertvolle Tipps geben, um ein Anschreiben erfolgsversprechend zu formulieren, um sich beim Vorstellungsgespräch gut zu verkaufen und seine Kompetenzen, sowohl die fachlichen als auch die sozialen, fachgerecht zu vermarkten.Mit der Bewerbung gibt man seine Visitenkarte ab - so lautet die bekannte Regel. Doch wie steht es mit denen, die geeignete Kandidaten suchen? Die Personalchefs und Entscheider der Unternehmen? Finden sie den richtigen Ton, um ihr Unternehmen auch in einer Personalanzeige angemessen zu präsentieren? zum Artikel

Ausgabe 8 Schönheitsideale ändern sich mit der Zeit. Jede Epoche, jedes Jahrzehnt hat ganz eigene Vorstellungen darüber, was als „schön“ oder als „modern“ bezeichnet werden kann. So galt früher „dick als chick“ und heute „schlank, schlanker am schlankesten“. Extreme Gegensätze, die ihren Ursprung in der herrschenden Gesellschaft finden. zum Artikel

Ausgabe 7 Dialog-Marketing-Texte sind Überbringer von Botschaften, Informationen, Benefits. Gute Texte sind die Kombination aus Aussage, Kürze und Diktion. Auf was muss man Achten? zum Artikel

Ausgabe 6 Wenn eine Anfrage „ins Haus flattert“, ist die Chance für einen neuen Kundenkontakt gegeben. Was im ersten Augenblick wie ein potentieller „Flop“ aussieht, kann später jedoch ein großer Auftrag werden. Umgekehrt versprechen viele interessante Anfragen ein größeres Geschäft und entpuppen sich nach einem intensiven Zeiteinsatz für die Angebotserstellung als „Nullnummer“. Dies muss nicht sein, wenn man im Vorfeld die richtige Bewertung mit einer Portion Fingerspitzengefühl verbindet und ganz konzentriert wie im Folgenden vorgeht. zum Artikel

Ausgabe 6 Das adressierte Mailing ist das wichtigste Medium im Dialogmarketing. Damit es ein erfolgreiches Mailing wird, sind bei der Konzeption und der Gestaltung einige Regeln zu beachten. zum Artikel

Ausgabe 5 Wie er den Rest seines Lebens verbringe, wurde einst der 70-jährige George Santayana gefragt. Der überlegte nicht lange und antwortete knapp: »Mit der Zukunft.« Und er erläuterte seine Antwort wie folgt: »Die Zukunft wird nicht von Menschen gemacht, sondern von Ideen.« zum Artikel

Ausgabe 5 Was steckt dahinter? Experten halten E-Mail-Marketing für das Top-Thema der kommenden Jahre zum Artikel

Ausgabe 4 Alles dreht sich um den Kunden. Denn nichts ist momentan wichtiger, als mit klugen und effizienten Kundenbindungsmaßnahmen in die Zukunft zu investieren zum Artikel

Ausgabe 3 Die Lebensgewohnheiten der Konsumenten sind einem ständigen gesellschaftlichen Wandel unterworfen. Industrie und Handel sind gezwungen, ihr Warenangebot und ihre Marketingstrategien vorausschauend diesen Veränderungen anzupassen. zum Artikel

Ausgabe 1 Ein beliebtes und effektives Mittel zur Absatzsteigerung sind verkaufsfördernde Maßnahmen. Denn mit den richtigen Aktionen kann ein Unternehmen seinen Bekanntheitsgrad erhöhen, Sympathie wecken, bereits vorhandene Kunden binden, neue Zielgruppen erschließen, sich positiv in Erinnerung bringen sowie seine Kompetenz und seine Produkte darstellen. zum Artikel
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Was uns Rose heißt, wie es auch hieße, würde lieblich duften“, schrieb einst Shakespeare und legte Julia damit eine große Wahrheit in den Mund. Würde so eine Rose aber heute als Produktneuentwicklung am Markt eingeführt, wäre vermutlich ein Team von Namensgebungsexperten mit dem Finden der richtigen Produktbezeichnung beschäftigt. Unternehmen geben viel Geld dafür aus, damit der Erfolg eines neuen Produkts nicht an einem unspektakulären Namen scheitert. Wie entwickelt man einen Produktnamen und was macht ihn zu einem Erfolg?</p><p> </p><p>Autos sind gute Gradmesser dafür, welches Schema für Produktnamen gerade in Mode ist. Wurden sie in der Frühzeit des Automobils gerne nach romantischen Mädchennamen (Mercedes Benz und Borgward Isabella) benannt, folgten bald prestigereiche Bezeichnungen wie Kapitän, Diplomat oder Rekord. In den 80er Jahren dominierten Sport- und Freizeitnamen das Geschäft (Golf, Derby, Capri, Fiesta), während man seit den 90ern wieder häufiger auf technisch wirkende Typenbezeichnungen (Audi A5, BMW Z3, Citroën C3) zurückgreift oder sich in der Mythologie bedient (Phaeton, Eos). Vorbei sind die Zeiten, als die VW-Namen Passat, Bora, Scirocco ihren Fahrern einfach sagten, sie seien schnell wie der Wind. Heute stehen künstliche Genealogien hoch im Kurs, wie z.B. die Autofamilien Yaris, Avensis, Brevis, Auris, und Ractis (Toyota) und Clio, Twingo oder Kangoo (Renault) zeigen. Die Bedeutungen sind dabei weniger klar, erlauben dem Kunden aber, den Fantasienamen mit eigenen Assoziationen aufzuladen.</p><p><em>Gute Produktnamen sind heute international</em></p><p>Doch was macht einen erfolgreichen Produktnamen aus? Sybille Kirchner, deren Agentur „Nomen Deutschland“ für die Namen des Kommunikationsunternehmens Arcor, des Froop-Joghurts oder des oben genannten Toyota Yaris verantwortlich zeichnet, fasst es so zusammen: „er soll emotional wirken, die Produkteigenschaften widerspiegeln und gut klingen“. Doch damit enden die Ansprüche an einen guten Namen noch lange nicht. Am besten sind Produktnamen, welche einfach sind, geschützt werden können und an die man sich leicht erinnern kann. Bei vielen traditionsreichen Marken klappt das seit Jahrzehnten: Nivea, Granini oder Rama sind Beispiele für gut gewählte Produktnamen.</p><p> </p><p>Heute verlangt die Internationalisierung der Märkte außerdem, dass ein Name mindestens in den Kernmärkten Europa und USA einsetzbar ist – der Umlaut im Opel Kapitän wäre inzwischen also ein Ausschlusskriterium. Daher wird bei der Suche nach einem wohlklingenden Wort meist auf englische oder romanische Wortstämme zurückgegriffen: die englischen strahlen Fortschritt und Modernität aus, die romanischen wirken weltgewandt und verwurzelt. Nur bei Produkten mit lokalem Bezug, wie Brot oder Bio-Erzeugnissen, wählt man gerne deutsche Bezeichnungen: Urkorn, Schrotling, Erntesegen.</p>', created = 1329938757, expire = 1330025157, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:66559c63f6fbd413b6c48c5b2dd5e8ab' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Werbung ist heute hoch konventionalisiert und auf allen gängigen Kanälen vertreten. Daher versuchen die Werber im Kampf um die Aufmerksamkeit der Konsumenten immer häufiger, die Menschen nicht nur mit kreativen Kampagnen in den üblichen Medien zu erreichen, sondern auch im Lebensalltag und Stadtbild neue Werbe-Wege und Trägermedien zu finden, die bisher als Kommunikationsplattform unentdeckt sind.</p><p> </p>', created = 1329938757, expire = 1330025157, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:be475cb0a2f97e233d8bc0d042db7bfa' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Für Agenturen, Fotografen und Redakteure bedeutet das Billig-Segment Microstock viele neue Möglichkeiten der Bebilderung – birgt aber auch Gefahren: Preisdumping, Austauschbarkeit und den Verlust von Werbewirkung.</p><p> </p><p>Benötigte ein Bildredakteur früher ein Foto, durchsuchte er entweder sein Archiv, beauftragte einen Fotografen mit der Arbeit oder rief bei einer Bildagentur an und beschrieb seine Vorstellungen am Telefon. Er erhielt dann eine Reihe von Vorschlägen und wählte aus dieser Vorselektion das passende Motiv aus. Diese Vorgehensweise hielt sich bis in die 1990er Jahre und sorgte für einen klar abgegrenzten Markt:Bildagenturenbedientenihre Kunden primär regional und physisch; einzelne Agenturen spezialisierten sich (z.B. auf Naturfotos oder Aufnahmen von Lebensmitteln) und die großen internationalen Archive für Presse und Werbung beschäftigten Fotografen exklusiv. Die Verwendungsgeschichte eines Bilds war rückverfolgbar und Fotos konnten Kunden auf Wunsch exklusiv zur Verfügung gestellt werden. Diese Arbeit ließen sich die Agenturen teuer bezahlen <strong>–</strong> und täten es sicher heute noch, hätten ihnen nicht Digitalisierung und Online-Datentransfer einen Strich durch die Rechnung gemacht.</p><p><em>Microstock: Kind der Digitalisierung</em></p><p>Die sogenannte Stockfotografie – im Gegensatz zur Auftragsfotografie werden hier Bilder zu bestimmten Themen auf Vorrat produziert – erlebte mit dem Aufkommen von digitaler Fototechnik und Breitbandleitungen eine radikale Umwälzung des Geschäftsfeldes. Denn: im Gegensatz zu analogen Bildern müssen digitale Daten nicht regional vorhanden sein und bei im Werbebereich eingesetzten generischen Motiven (wie z.B. Büroalltag, Familie, Urlaub) ist exklusive Bildnutzung weniger wichtig als in der Tagespresse. <strong>Die heutigen, schnell</strong><strong>lebigen Kommunikationsmedien haben einen großen Bedarf an vielen, günstigen </strong><strong>und sofort verfügbaren Bildern</strong>. Daher florieren neben Fotolia, istockphoto oder Shutterstock viele Fotoportale im Internet, in welche Profifotografen und Amateure ihre Bilder lizenzfrei einspeisen. Selbst die Telekom ist mit Polylooks inzwischen in den lukrativen Markt eingestiegen. Je nach Motiv und Verwendungszweck kosten die meisten Fotos bei den Microstockanbietern zwischen wenigen Cents und €10 (von den niedrigen Preisen stammt der Begriff „Micro“stockagentur – wobei auch diese Unternehmen ihr Angebot momentan um Premiumsegmente erweitern und Bilder zum Preis von mehreren hundert Euro anbieten).</p><p><em>Wie oft kann man ein Bild verkaufen?</em></p><p>Solch günstige Preise ermöglichen es heute jedem, hochwertige Bilder für Broschüren, Flyer, Zeitungen und Webseiten zu verwenden, ohne die Preise der klassischen Bildarchive oder die Dienste eines eigens bestellten Fotografen bezahlen zu müssen<strong>. Auf den Service einer professionellen Bildselektion muss dabei allerdings verzichtet werden: gut </strong><strong>und gerne kann man sich durch mehrere </strong><strong>Tausend Treffer klicken, bevor man das passende Motiv gefunden hat</strong>. Die Agenturen machen ihre Umsätze dabei über die Masse der verkauften Bilder, nicht über teure einzelne Fotos. Für Fotografen bedeutet dies zunächst eine Vermarktungsplattform für ihre Arbeiten,aber auch eineweitere Form von Preisdumping in einer Branche, die für schlechte Bezahlung bekannt ist.</p>', created = 1329938757, expire = 1330025157, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:83c259afba4beedef15d6481c93f63d5' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Augenkontakt, Händedruck, Fachsimpelei. Wird der Außendienstler, einst die tragende Säule in der Kundenkommunikation, langsam zum antiken Vertriebsmodell, oder – was für viele Branchen unverzichtbar ist – bleibt er Umsatzbringer ersten Grades? Die vorherrschende Meinung auf der einen Seite: zu teuer, zu konventionell, zu unflexibel. Die Controller in den Chefetagen fordern Alternativen. Auf der anderen Seite stehen Erfolge und Informationen, die ohne einen Außendienst wohl kaum zustande gekommen wären.</p><p> </p><p>Die Entscheidung für das Neue und damit für den Wegfall der Reisenden oder Handelsvertreter zugunsten des Internets ist eine Gratwanderung, die sowohl richtig als auch falsch sein kann. Falsch wäre sie auf jeden Fall, wenn ein funktionierender Außendienst binnen weniger Jahre durch ein anderes Vertriebsmodell ersetzt würde. Der Verfasser hat in vielen seiner Beratungsgespräche über zukünftige Vertriebsstrukturen den Außendienst als unverzichtbar angesehen und immer wieder versucht, zu argumentieren, dass die Vor-Ort-Kundenbetreuung viele gewinnbringende Potenziale in sich birgt<strong>. </strong><strong>Das Ohr zum Markt ist der Schlüssel zu neuen Produkten und Verbesserungen. Vor allem aber sorgt der Außendienstler für funktionierende Kommunikation in beide Richtungen,</strong> denn er ist Überbringer von Image- oder Produktbotschaften des Unternehmens einerseits und von Loyalitätsbekundungen oder Kritik der Kunden andererseits. Nichts ist wichtiger als Kundenmeinungen oder Kundenurteile.</p><p><em>Jedes Kundengespräch muss eine Zielrichtung haben</em></p><p>Kundengespräche sollten gut vorbereitet sein. Deshalb sollte jeder Außendienstler eine Checkliste im Kopf haben, nach der er sehr konzentriert das Gespräch führt. Und nach jedem Gespräch sollte der Kunde einen Nutzen oder Mehrwert erhalten, der ihm bestätigt, dass er richtig aufgehoben ist bei seinem Lieferanten.</p><p> </p><p>Small-Talk ist unverzichtbar, denn nur dieser ermöglicht einen persönlichen Background für den Vertrauensaufbau. Es gilt daher, eine Strategie zu verfolgen, bei der jedes Gespräch einen Mehrwert erhält. Einen persönlichen und einen geschäftlichen Leitfaden. Dies geschieht unter Berücksichtigung der ABC-Kundenstruktur.</p><p> </p><p>A – aktive Kunden – hier ist der gut dosierte Kundenkontakt zwischen beiden Komponenten wichtig;</p><p> </p><p>B – Kunden, die gerne switchen und nach Preisvorteilen kaufen: hier ist das „Persönliche“ besonders gefragt, weil man über „Sympathie“ diesen B-Kunden besser gewinnen kann.</p><p> </p><p>Schließlich den C-Kunden, bei welchem eine besondere Strategie gefragt ist, weil dieser Kunde nur durch Argumente (Preis/Leistung/Service/Nutzen, etc) seinen Lieferanten wechselt. Aber auch hier bestimmt das Persönliche, also die Stimme, die Rhetorik des Außendienstlers, die Regie. Kein Mensch kann seine Emotionen ganz ausschalten.</p><p> </p><p>Die Zielrichtung heißt: Was sage ich dem Kunden, wie sage ich es dem Kunden, mit welchem Ergebnis beende ich das Kundengespräch<strong>. Am Ende darf nur ein Ergebnis erreicht werden, nämlich dass der Kunde daraus einen Nutzen, einen Gewinn und ein positives Gefühl für Sache und Person „Außendienstler“ resümiert.</strong></p>', created = 1329938757, expire = 1330025157, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:25e3cd289cb602e6961ffc30a6063428' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p><strong>Im Direktmarketing gilt der eigene Name </strong><strong>als Responseverstärker und wird vom </strong><strong>Leser mit einem „Ja“ bedacht</strong>. Nach Prof. Vögele muss die erste Prüfung eines Mailings positiv ausfallen, damit es nicht gleich ungeöffnet entsorgt wird. So ist die eigentlich ganz einfache Formel, die erste Wegwerfwelle des Mailings zu überstehen: ja >Σnein</p><p><em>Auch bei E-Mails beeinflusst der Name positiv</em></p>', created = 1329938757, expire = 1330025157, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:625ac9782c3e9288763693c21c7a12e1' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p><em>Das Unternehmen als guter Bürger</em></p><p><strong>Kultursponsoring, für viele Unternehmen fester Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit, macht inzwischen im Kulturbetrieb einen beträchtlichen Anteil der Förderung aus.</strong> Dies hat für beide Seiten Vorteile: das Unternehmen kann sich das Image des geförderten Events oder Künstlers zu eigen machen und soziale Verantwortung beweisen, während der Kulturbetrieb und somit die Öffentlichkeit von Möglichkeiten profitiert, die oft von staatlicher Seite nicht oder nicht in dem Maße hätten finanziert werden können. So konnte z.B. das Konzert Theater Coesfeld durch die großzügige Stiftung des Unternehmerpaares Kurt und Lilly Ernsting gebaut werden.</p><p> </p><p>Hinter dem Sponsoring kulturellen Lebens stecken für Unternehmen zwei grundsätzliche Überlegungen: zum einen die Idee der <strong>Corporate Citizenship</strong> (freiwilliges gesellschaftliches Engagement, unternehmerische Verantwortung), zum anderen der eher betriebswirtschaftliche Aspekt der<strong> Kulturförderung als Marketinginstrument</strong>,<strong> </strong>mit dem der Bekanntheitsgrad des Unternehmens sowie die Mitarbeitermotivation gesteigert und − durch Kommunikation des Engagements − das Markenimage gepflegt werden kann.</p><p><em>Spezialfall Hoch- und Nischenkultur</em></p><p>Dabei folgt das Kultursponsoring jedoch eigenen Regeln: Anders als beim Sport, wo mit Namen wie „Easy-Credit-Stadion“ oder „Allianz-Arena“ die Geldgeber an oberster Stelle firmieren, bleiben die Förderer kultureller Projekte und Veranstaltungen meist im Hintergrund. Kaum denkbar ist es, dass die Berlinale eines ihrer Kinos in „L’Oreal-Lichtspiele“ oder „Volkswagen-Saal“ umbenennt.</p><p> </p><p>Woran liegt das? Gerade in Museumskontexten, bei Filmfestivals u. ä<strong>, trifft der Sponsor eine kleine, aber wichtige Zielgruppe an, die mit klassischen Werbemitteln schwer zu erreichen ist.</strong> Hier ist es möglich, sanfte Werbung ohne negative Assoziationen zu machen. Dies funktioniert aber nur, wenn sich der Geldgeber dezent zurückhält.</p><p> </p><p>Bedeckt im Hintergrund hält sich auch der österreichische Getränkeproduzent Red Bull – Tycoon der Sportförderung –,wenn er Nischenveranstaltungen mit Subkulturcharakter unterstützt. Das ist nicht allgemeine Firmenstrategie: das Signet der Fußballmannschaft „New York Red Bulls“ ist eine leichte Abwandlung des bekannten Stierlogos. Bei der inoffiziellen Breakdance-Meisterschaft in Sao Paolo 2006 war das Emblem jedoch kaum vertreten: klassisches Marketing kommt bei der Nischenzielgruppe nicht an. Nur mit der Strategie der Minimalwerbung wirkt sich der mit Breakdance verbundene Lifestylefaktor auch positiv auf das Image des Getränks aus.</p>', created = 1329938757, expire = 1330025157, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:3084ee4047dc84e88a48de164196a778' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Unter Public Relations versteht man <strong>alle Maßnahmen zur Pflege der Beziehung eines Unternehmens zur Öffentlichkeit</strong>, also die Kommunikation nach außen. Dazu gehören neben Pressearbeit auch öffentlichkeitswirksame Events oder Aktionen, das Sponsoring von Kulturveranstaltungen, und vieles mehr. Öffentlichkeitsarbeit, wie wir sie heute kennen, ist ein Produkt des 20. Jahrhunderts, das sich speziell in den 1980er Jahren mit der Entstehung großer PR-Agenturen konsolidiert hat. Strategen mit Sinn für die öffentliche Meinung gab es jedoch schon immer, wie unser Abriss zeigt.</p><p><em>10000 Ehen: antike PR-Maßnahme</em></p><p>Wann die Öffentlichkeitsarbeit ihren Anfang nahm, kann niemand so genau sagen. Bereits die von Alexander dem Großen initiierte Massenhochzeit von Susa, in der er 10000 seiner Soldaten mit Perserinnen verheiratete, um die Verschmelzung der griechischen und persischen Völker anzustoßen, könnte man in die Kategorie PR einordnen. Im Allgemeinen bezeichnet man mit dem Begriff aber Maßnahmen, die sich zwischen Marketing und Journalismus bewegen.</p><p> </p><p>Von der klassischen Werbung grenzt sich die PR durch die Strategie der <strong>„third-party legitimacy“</strong> ab. Dies bedeutet, dass Behauptungen stets durch die Aussagen Dritter (meist Experten auf einem Gebiet) legitimiert und untermauert werden. PR-Kampagnen können Unternehmen immens nützen – oder starken Schaden zufügen. Die Medienresonanzanalyse von Lothar Rolke ergab ein Verhältnis von Selbstdarstellung zu Fremdbeobachtung in den Medien von ca. 70:30. Dies bedeutet, dass Journalisten häufiger die Pressemitteilungen von Unternehmen übernehmen, als selbst zu recherchieren.</p><p> </p><p>PR will die Beziehung zwischen Unternehmen, Staaten oder Institutionen und der Öffentlichkeit bewusst gestalten und oft auch die Haltung der Gesellschaft zu gewissen Fragen prägen. So war auch die von Papst Gregor XV 1622 gegründete<strong>Congregatio de Propaganda Fide, von der sich das Wort Propaganda herleitet</strong>, eine Einrichtung, die gegen den aufkommenden Protestantismus und für den katholischen Glauben werben sollte. Das war zu Zeiten der Entdeckung und Kolonialisierung neuer Kontinente von immenser Bedeutung, ging es doch um nichts Geringeres als die spirituelle Dominanz in der neuen Welt.</p>', created = 1329938757, expire = 1330025157, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:6ac68444229291ec7a09dd06b8f99cfd' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Wie ein Damoklesschwert hängt es über allen Distanz-Händlern, wie ein Fluch zieht es sich durch die Call-Center und wie eine Wohltat betrachten es diejenigen, welche jeden Tag vor übervollen Briefkästen stehen und über ungebetene Telefonanrufe ihr Missfallen äußern. Jetzt, wo der Bundestag in die Sommerpause geht, wird es noch eine kleine Karenzzeit für die Adress-Broker-Firmen bewirken, die davon leben, Adressen zu vermitteln oder zu handeln. Für die Zukunft sind jedoch gewaltige Veränderungen geplant.</p><p> </p>', created = 1329938757, expire = 1330025157, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:1b1f6ee67d3949132992989a6dc8e221' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Gewinnspiele sind ein beliebtes Mittel zur Adressgenerierung (vor allem auf Online-Plattformen) und zur Adressoptimierung. Sie haben das Ziel, den Kunden zur Reaktion und bei dieser Gelegenheit möglichst auch gleich zum Kauf eines Produkts zu animieren (auch wenn die Teilnahme an einem Gewinnspiel nicht von einem Kauf abhängig gemacht werden darf).</p><p><em>Alleskönner Gewinnspiel?</em></p>', created = 1329938757, expire = 1330025157, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:9f75bb028a7ae3e9c4743562e67cd273' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Meinungen und Verhaltensweisen der Menschen ändern sich in kurzen Zeitabschnitten. Was lange unverändert war, wird am ehesten änderungsverdächtig. Diese These trifft auch auf die Aufmachung und Inhalte der Angebotskataloge zu, welche Tag für Tag Kundenwünsche wecken sollen. Seit den Anfängen des Versandhandels präsentieren Kataloge Produkte auf ähnliche Art und Weise: Abbildungen oder Fotos liefern einen möglichst ansprechenden Eindruck des zu bestellenden Gegenstandes, während der Text die Vorzüge des Produkts anpreist.</p><p> </p><p>In der heutigen Zeit liegt die Komplikation dabei in einer allgemeinen Verunsicherung in der gesamten Angebotskultur, die neben dem Preisargument wenige Gründe für die Kaufentscheidung zulässt. Die Preisauslobungen stellen den Produktnutzen in den Schatten und machen das Schnäppchenjagen, Rabattabgreifen und Sammeln von Werbegeschenken zu einem Wert an sich: in dieser Monokultur ist kein Platz für Differenzierung. Der Anbieter, das Produkt und seine Eigenschaften treten dabei in den Hintergrund, der Anspruch an Zusatzleistungen sinkt.</p><p> </p><p>Daher fühlt sich jeder Anbieter in die Ecke gedrängt und kaum einer macht sich die Mühe, mit neuen Ideen auf den Verbraucher zuzugehen, Marktlücken zu entdecken oder am eigenen Image zu feilen. Man wagt es kaum, sich auf den Kundennutzen zu konzentrieren und etwas so wenig in Einheiten Messbares wie Zufriedenheit und Glück anzubieten.</p><p> </p><p>Der Verbraucher ist immer noch preissensibilisiert. Warum mehr bezahlen, wenn um die Ecke der Döner einen Euro kostet, anstatt auf den Inhalt dieses Lusthappens zu achten? Das, was man früher Wertigkeit nannte und als Wert\nerkannte, bleibt auf der Strecke.</p><p><em>Einen einmal gegebenen Rabatt holt niemand mehr zurück. Also zurück oder nach vorn?</em></p><p>Was bedeutet das für Kataloganbieter? Entweder Anpassung, was soviel heißt wie „sich vergleichen zu lassen“ oder etwas Neues versuchen, das eine An-hebung der qualitativen Wertvorstellung verspricht. Ein allgemeines Absinken des Niveaus „Angebotskultur“, ist eingetreten. Es ist an der Zeit, dass etwas Neues kommt und den Geiz aus den Hirnen der Kunden jagt. Das Neue ist immer das Bessere gegenüber dem Alten, so zumindest die psychologische Erklärung. Und weil die Kataloge vom marktschreierischen Duktus weg müssen, hat sich ein findiger Mensch ein Konzept ausgedacht und es „Magalog“ genannt. Die Definition ist simpel: ein Magalog ist die Verknüpfung eines Kataloges mit einem Magazin. Das bedeutet, dass die Publikation den Kunden über die reine Waren-präsentation hinaus anspricht. Grafisch und redaktionell gibt es Luft für individuelle Gestaltung und Außergewöhnlichkeit. Man stelle sich vor: ein Kunde nähme in Zukunft seine Gewohnheiten und Empfindungen wieder wichtiger als seinen Preisvorteil.</p><p><em>Ein Magalog kann das Tor zum Kunden weiter aufmachen als bisher angenommen.</em></p><p>Mit der Verheiratung zweier etablierter Informations- und Unterhaltungs-Produkte scheint der Weg zu einem neuen Medium gefunden, das weder Fisch noch Fleisch ist, und genau deshalb reizvoll. Wer es er-reicht, dass die Informationswelle eines ehemaligen Kataloges in eine interessante Unterhaltung über Produkt und Nutzen mit individuell inszenierter Optik und Inhalten mündet, der kann seine alte und auch eine neue interessierte Kundenschar für sich gewinnen. Derartige Magalog-Konzepte gibt es bereits heute. Im Bekleidungsbereich lässt sich so beispielsweise Produktpräsentation mit Lifestyle und Entertainment kombinieren.</p>', created = 1329938757, expire = 1330025157, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:6a0a6469dd27fc05faa9745c67856096' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Tatsächlich nimmt der Wert der Gesundheit in unserer modernen Gesellschaft stetig zu. Angesichts der Tatsache, dass die Grundbedürfnisse wie Essen oder Schlafen, für den größten Teil der Bevölkerung erfüllt sind, will man nach Höherem streben – was bietet sich da besser an, als ein möglichst langes und dabei gesundes Leben zu führen? Doch auch die Angst vor dem Zusammenbruch der Gesundheitssysteme lässt viele Menschen besser vor- als nachsorgen. Ging man früher zum Arzt, weil man krank war, sucht man ihn heutzutage auf, damit man gar nicht erst krank wird.</p>', created = 1329938757, expire = 1330025157, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:634b0584c9d48c7861d00d3fda0d4273' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Vielfache Reize, bewusste und unbewusste, führen zu Sympathie und Antipathie und beeinflussen die Entscheidung für oder gegen ein Produkt. Erinnerungen, Erfahrungen und Emotionen sind oft ausschlaggebend für die Kaufentscheidung, sachliche Argumente sind eher eine Rechtfertigung im Nachhinein. 95 % unserer Wahrnehmung findet im Unterbewusstsein statt, laut Erkenntnissen von Neurologen.</p><p><em>Neuromarketing und Anatomie</em></p><p>Die Psychologie wird schon seit langem als eine selbstverständliche Grundlage bei der Marktforschung zugezogen. Weniger wurden hingegen bis jetzt Neurophysiologie, Neurologie, Neuro-biologie und Zellbiologie beachtet.</p><p> </p><p>Welche Gehirnregionen werden aktiviert, wenn sich ein Käufer mit einem Produkt identifiziert oder wenn er es ablehnt? Inwieweit kann die Gehirnforschung darüber Auskunft geben, wie der Konsument Marken erlebt und was Marken stark macht?</p><p> </p><p>Mit funktioneller Magnetresonanztomografie kann über magnetische Schwingungen die menschliche Gehirnaktivität gemessen werden. Der Nucleus accumbens, das „Belohnungszentrum“ im Gehirn, wird aktiv, wenn Menschen etwas begehren, wie zum Beispiel auch bei Sex oder Drogen. Das beanspruchte Gehirngewebe reagiert anders auf magnetische Schwingungen. Die Kernspintomografen registrieren diesen Unterschied und können so die Denkaktivität einer Hirnregion darstellen. Damit können bewusste und auch unbewusste Wünsche sichtbar gemacht werden. Eine verbale Aussage der Testperson ist nicht mehr nötig.</p><p><em>Ganz bekannt: Der „Pepsi-Test“</em></p><p>Bereits 2003 wurde er im Baylor-College in Houston durchgeführt. Während des Trinkens von Coca-Cola bzw. Pepsi-Cola in einem Blindtest zeigte sich bei Pepsi-Cola eine stärkere Gehirnaktivität im sog. „Belohnungszentrum“ des Gehirns und der Mehrheit schmeckte Pepsi-Cola besser. Bei einem zweiten Test wurde der Name des Getränks genannt. Während des Trinkens änderte sich das Bild im Kernspintomografen. Coca-Cola bewirkte eine höhere Gehirnaktivität im „Belohnungszentrum“ und ein weiterer Bereich wurde aktiv, der für das „Selbstbild des Menschen“ steht. Nun schmeckte den Testpersonen Coca-Cola besser. Somit beeinflussen positive Markenerinnerung und Selbstwertgefühl den Geschmack eines Produkts.</p><p><em>Die Daimler-Chrysler-Studie</em></p><p>Ein Test von Daimler Chrysler ergab, dass beim Betrachten verschiedener Autokategorien (Sportwagen, Limousinen, Kleinwagen) unterschiedliche Gehirnbereiche angesprochen wurden. Der Belohnungs- und Selbst-bestätigungs-Bereich wurde bei Sportwagen am meisten aktiviert. Es handelt sich dabei übrigens um die gleichen Gehirnregionen, die auch beim An-schauen eines attraktiven weiblichen Gesichts aktiviert wurden.</p>', created = 1329938757, expire = 1330025157, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:1af8d6be9e12967d82db1b22cf3325a7' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Es gibt viele Briefe, die ungeöffnet im Papierkorb landen. Was ist die Motivation, sich für den Inhalt einer Sendung zu interessieren? Dazu gibt es Erkenntnisse.</p><p><em>Das Kuvert: Eine Hürde oder Chance!</em></p><p>Schon durch Größe, Form und Papierqualität können sich Kuverts aus der Flut der Zusendungen hervorheben und an Beachtung gewinnen. Transparente oder farbige Kuverts, quadratische Hüllen oder Überformate – es gibt bereits dadurch viele Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit des Empfängers auf sich zu ziehen. Sicher ist: Je größer die Hülle, desto größer die Aufmerksamkeit. Selbst eine „richtige“ Flaschenpost kann per Post (unter bestimmten Voraussetzungen) versendet werden.</p><p><em>Auf den ersten Blick: Fragen des Empfängers ...</em></p><p>Ein Kuvert sollte die „unausgesprochenen Leser-Fragen“ des Empfängers sofort beantworten, wie z.B. „Wer schreibt mir“, „bin ich wirklich gemeint“, „ist der Inhalt wichtig für mich“, „habe ich Vorteile“... etc.</p><p> </p><p>Dabei wirkt jedes „ja“ als Verstärker. Jedes „nein“ ist ein Filter bzw. erzeugt eine innere Ablehnung. Überwiegen die Jas, so die einfache aber wirkungsvolle Formel, wird der Empfänger das Kuvert als interessant erachten und öffnen. Dass eine schön gestaltete Briefhülle auch den Response erhöht, das belegen Marktforschungsergebnisse des Siegfried-Vögele-Instituts. Sie macht den Empfänger neugierig auf den Inhalt und vermittelt nonverbal und unterschwellig Sympathie. Positive Bildmotive sprechen direkt die Gefühlsebene des Betrachters an, Hinweise auf Vorteile und Nutzen ergänzen mit Text die Botschaft: „Der Inhalt ist wichtig für mich!“</p><p><em>Alles hat seine zwei Seiten ...</em></p><p>... auch das Kuvert. Und gerade die Rückseite sollte keineswegs stiefmütterlich behandelt werden. Schon wegen des Handlings beim Öffnen, wird sie länger betrachtet als die Vorderseite. Auch hier ist Platz für Vorteile und Nutzen, für Hinweise und emotionale Ansprache, für Verweis auf Preisausschreiben und evtl. Rabatte.</p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:05a9b503c8178e61cb65fb76770d6e7a' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Bei einer Media-Kombination ergänzen sich die Stärken der einzelnen Werbeträger. Funktionen und Wirkungsweisen der Medien, die in einer Werbekampagne gemeinsam belegt werden, können sinnvoll aufeinander abgestimmt werden. Dabei darf die Zielsetzung der einzelnen Mediengattungen durchaus unterschiedlich sein.</p><p> </p><p>Der sogenannte „Multiplying-Effekt“ beschreibt eine Wirkungsverstärkung auf den Konsumenten, wenn verschiedene Medien die Werbebotschaft übermitteln. Mixkontakte verbessern den Lerneffekt, indem sie zu einer intensiveren Verarbeitung der Argumente führen. Die Werbeinhalte sind reichhaltiger und interessanter. Aufmerksamkeit und Glaubwürdigkeit nehmen zu, ergänzende Informationen vertiefen die Eindrücke. Spotdynamik und Anzeigenbotschaft können im Kopf der Zielperson zusammen verarbeitet und damit auch besser erinnert werden.</p><p><em>TV und Print – zwei starke Partner</em></p><p>Der sogenannte „Multiplying-Effekt“ beschreibt eine Wirkungsverstärkung auf den Konsumenten, wenn verschiedene Medien die Werbebotschaft übermitteln. Mixkontakte verbessern den Lerneffekt, indem sie zu einer intensiveren Verarbeitung der Argumente führen. Die Werbeinhalte sind reichhaltiger und interessanter. Aufmerksamkeit und Glaubwürdigkeit nehmen zu, ergänzende Informationen vertiefen die Eindrücke. Spotdynamik und Anzeigenbotschaft können im Kopf der Zielperson zusammen verarbeitet und damit auch besser erinnert werden.</p><p> </p><p>Print und TV sind Basismedien und von der Kontaktdosis her fast austauschbar. Grundsätzlich gilt: Die sogenannte „Werbeawareness“ wird normalerweise erst ab drei Kontakten erreicht. Bei der Markensympathie liegt die benötigte Kontaktuntergrenze deutlich höher. Hier beginnen positive Werte erst ab circa sechs Kontakten. Eine Veränderung des Images setzt natürlich auch höhere Kontaktdosen voraus. Bei Steigerung der Markenverwendung sind mindestens acht Kontakte nötig. Wie das Werbewirkungspanel von G+J festgestellt hat, gibt es auch absolute Obergrenzen, die überwiegend im Bereich von 30 bis 40 Kontakten liegen. Ein darüber liegender Werbedruck ist kontraproduktiv und kippt ins Negative.</p><p> </p><p>Mit Media-Mix werden Overspendings und Sättigungseffekte in einem Medium gemildert. Die verstärkenden Wirkungen des Mix\' können auch kostensenkend ausgenutzt werden.</p><p> </p><p>Nach einer Studie, die der VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger in Zusammenarbeit mit der Media-Agentur MindShare herausgebracht hat, steigt die gestützte Werbeerinnerung bei einem Budget von 3 Mio. Euro von 22 auf 28 %, wenn die Werbegelder je zur Hälfte auf Print und TV verteilt, statt ausschließlich in TV investiert werden. Der optimale Anteil von Printwerbung liegt laut dieser Studie im Durchschnitt bei allen Kampagnen bei 40 bis 50 %.</p><p> </p><p>Wird TV mit Print gemixt, erhalten außerdem auch diejenigen Kontakte, die mit TV-Werbung wenig erreicht werden können. Bei Mono-TV-Plänen konzentrieren sich circa 75 % der TV-Kontakte auf nur 1/3 ihrer Zielpersonen. Auf 2/3 der Zielpersonen entfallen nur etwa 25 % der Kontakte. Mix-Pläne erhöhen die Kontakte zu den Wenig-Erreichten um 50 bis 80 %.</p><p> </p><p>Entsprechende Berechnungen über Multimedia-Analysen oder die Verbraucher- Analyse können aufzeigen, wie die Kontakte verschiedener Medien sich bei den Zielpersonen auswirken.</p><p> </p><p>Die Voraussetzung für einen Mix TV und Print ist allerdings ein ausreichend hohes Budget. Bei sehr kleinen Etats sind monomediale Nischen- oder Ausweichstrategien zu empfehlen.</p><p><em>Radio im Media-Mix – Auch hier spielt die Musik</em></p><p>Die Vorteile dieser Media-Gattung liegen im schnellen Reichweitenaufbau, in der regionalen Steuerbarkeit und der starken Hörer-Sender-Bindung. Radio gilt als Abverkaufsmedium und gibt einen letzten Anstoß vor dem Einkauf.</p><p> </p><p>Radio wird für die Werbung weitaus häufiger als Ergänzungsmedium statt als Basismedium genutzt und erweist sich im Media-Mix als sinnvoll. Hörfunk erschließt zusätzliche Reichweite. Durchschnittlich werden 8 % der Befragten in Mix-Kampagnen ausschließlich über Radio erreicht.</p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:b6979b1ed14e6d89b4ddf3deb5fbf1e8' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p> </p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:05967b04e2774569b858b6807d38619c' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p> </p><p>Gesellschaftliche Einflüsse, wie z.B. eine kürzere Arbeitszeit, änderten das Freizeitverhalten der Konsumenten. Die Bedürfnisse Gesundheit und Fitness stehen heute im Vordergrund und wollen befriedigt werden. So nimmt die Zahl der aktiven Sportler sowie die der passiven Sportkonsumenten stetig zu. In den Medien sind Sportler und Sportveranstal-tungen jeden Tag präsent. Sport ist ein guter Imageträger, aber ebenso wichtiger Wirtschaftsfaktor für viele Unternehmen. Besonderen Aufwind erlebte die deutsche Wirtschaft mit der Fußball-WM 2006. Nicht nur sportlich gesehen, mit Erreichen des 3. Platzes, war die Weltmeister-schaft ein großer Erfolg, sondern das sportliche Großereignis bescherte der Wirtschaft auch zusätzliche Einnahmen in Milliardenhöhe. Allein der deutsche Einzelhandel ging von einem direkten WM-Plus von zwei Milliarden Euro aus.</p><p> </p><p>Sportmarketing muss allerdings differenziert betrachtet werden. Es gliedert sich zum einen in „Marketing mit Sport“, wobei Marketing als Plattform verstanden wird, um die Nutzung überwiegend kommunikativer Rechte an sportlichen Leistungen zu transportieren, wie z.B. Sportsponsoring, Sportwerbung oder Sportlicensing. Zum anderen gibt es noch „Marketing im Sport“. Hierunter versteht man alle Produkte und Leistungen, die gezielt produziert werden, um die Bedürfnisse und Wünsche der Sportkonsumenten zu befriedigen. Das Ziel beider Formen ist der Aufbau von Marken. Und um hier erfolgreich zu sein, sollte die Kundenorientierung immer im Mittelpunkt stehen.</p><p> </p><p>Sport gilt in den nächsten Jahren weiter-hin als einer der am schnellsten wachsenden Märkte, übertroffen nur von Video-spielen und Internet. In Deutschland erzielt der Sportmarkt seine Erlöse aus dem Verkauf von Eintrittskarten für Sportveranstaltungen, dem Verkauf von Fernseh-rechten und aus Sponsoring. 2005 waren es 4,98 Milliarden Euro laut einer Untersuchung von PricewaterhouseCoo-pers, Wilkofsky Gruen Associates. Prog-nostiziert wird auch künftig ein stetes Wachstum, wobei bereits für 2010 Erlöse von 6,7 Milliarden Euro erwartet werden. Den Hauptanteil soll mit 2,3 Milliarden Euro das Sponsoring stellen.</p><p><em>Sponsoring, ein Teil des Kommunikations-Mix\'</em></p><p>Sponsoring geht auf das lateinische Wort „spondere“ zurück und bedeutet, „förmlich und feierlich versprechen oder geloben, sich zu etwas zu verpflichten. Es basiert auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit, von Leistung und Gegenleistung. Der Duden erklärt den Begriff „Sponsor“: englischen Ursprungs mit Förderer; Geldgeber (im Sport); Person, Gruppe, die Rundfunk- oder Fernsehsendungen (zu Reklame-zwecken) finanziert.</p><p> </p><p>Sport ist ein Ereignis, das sowohl für die aktiven Sportler als auch für die Zuschauer mit vielen Emotionen verbunden ist. Dieses emotionsgeladene Umfeld nutzen Unternehmen, um über Sponsoring ihre Kommunikations-Ziele zu erreichen.</p><p></p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:ddbf5aead04eb1b39e8cf44861b9a742' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Die Menschen im reiferen Alter werden zu Recht immer selbstbewusster – und haben mit jenen, die vor zehn oder zwanzig Jahren scheu und leise auftraten, nichts mehr zu tun. Richtig so. Die Zielgruppe der Menschen über 50 wird demographisch immer relevanter und größer. Auch die „Bayerische Staatszeitung“ (BSZ) interessiert sich für dieses Thema. Der freie Mitarbeiter Dr. Thomas Lappe interviewte den Inhaber und Geschäftsführer der Marketing-Agentur DIE ZWEI Rainer Schultz, Spezialist für diese anspruchsvolle Zielgruppe.</p><p> </p><p><strong>BSZ: </strong>Herr Schultz, heute leben doppelt so viele über 50-jährige Menschen wie noch vor zwanzig Jahren. Dennoch hat man das Gefühl, die Wirtschaft und auch die Werbewirtschaft haben dafür noch immer nicht den richtigen Blick. Täuscht das?</p><p> </p><p><strong>Schultz: </strong>Nein, ganz und gar nicht. Obwohl die ersten Fähnchen durchaus schon gesteckt worden sind und das Bewusstsein für diese Zielgruppe zunehmend steigt, scheint die große Masse der Produktanbieter, Werbeagenturen oder Markengurus weiterhin im überkommenen Jugendwahn gefangen. Die älteren Menschen werden nach wie vor, um es salopp zu sagen: stiefmütterlich behandelt. Sie haben jedoch Besseres verdient.</p><p> </p><p><strong>BSZ: </strong>Wenn das das Bessere ist, womit die Firmen Geld verdienen, wird es über kurz oder lang noch besser werden...</p><p> </p><p><strong>Schultz: </strong>Oh ja. Sicher, Angebot und Nachfrage der „Jüngeren” werden abnehmen, die der „Älteren” zunehmen. Wir reden hier über Milliarden-Beträge, die sich mit den Generationen verschieben. Dennoch springt die Wirtschaft nur zögerlich auf den längst qualmenden Alters-Zug auf. Wahrscheinlich geht es den Firmen noch zu gut, oder in ihren Werbeabteilungen sitzen „Jüngere”, denen die neue Zielgruppe schlicht suspekt ist. Hilft aber nichts – über kurz oder lang werden alle am Bahnhof Generationenmarketing abfahren müssen.</p><p> </p><p><strong>BSZ: </strong>Sie sind Spezialist für jene so ganz andere Werbung, die die Menschen über 50 erreicht...<strong>Schultz: </strong>Wenn ich noch kurz einhaken darf: Das hat nicht nur etwas mit Werbung zu tun. Der Jugendspleen der letzten Jahrzehnte hat ja auch in der Arbeitswelt suggeriert, jemand über 50 sei gewissermaßen ein Verkehrshindernis auf dem Weg zum Erfolg. Heute beginnt man endlich umzudenken: Gerade die „Älteren” bringen eine Berufserfahrung mit, die kein junger Mensch haben kann. Woher auch? Und genau so, wie dies in den Unternehmen immer mehr bewusst und gelebt wird, genau so verändert sich auch die Werbewelt. Ältere Menschen sind nicht nur fleißige Arbeiter, sondern auch preiserfahrene, neugierige Konsumenten.</p><p> </p><p><strong>BSZ: </strong>Womit wir wieder bei der Werbung wären.</p><p> </p><p><strong>Schultz: </strong>Richtig. Laut einer GfK-Studie „50plus” wünschen sich 71 % der „Älteren”, die Produkte sollten sachlicher und mit ihren Funktionen dargestellt werden. Die Hälfte der Befragten sagte, dass sie genau merken, dass die Werbung von jungen Leuten gemacht wurde. 44 % geben an, dass „Ältere” prinzipiell zu wenig berücksichtigt werden... und, um das Zahlenspiel zu beenden, die Hälfte der „Älteren” sagt auch, dass die Firmen bei ihnen alle Chancen hätten, wenn sie sie denn nur richtig ansprechen würden. Sie merken also: Hier schlummert ein ungeheueres Potenzial.</p><p> </p><p><strong>BSZ: </strong>Wie mache ich es als Werber denn nun richtig? Wie erreiche ich die ältere Zielgruppe?</p><p> </p><p><strong>Schultz: </strong>Zunächst einmal, indem ich mich mit gesundem Menschenverstand in die „Älteren” hineinversetze. Ich muss wissen, dass „Ältere” viel mehr Freizeit und damit Gelegenheit haben, Geld auszugeben. Sie nutzen häufiger Serviceangebote und schätzen Qualität. Sie sind markentreu, beschäftigen sich durchaus mit Mailings, und sie sind generell an Werbung interessiert. Wenn ich diese positiven Voraussetzungen schon mal begriffen habe, ist das ein gutes Sprungbrett. Man muss mit den älteren Herrschaften sprechen. Wer wirbt, muss wissen, wo bei der Zielgruppe der Schuh drückt.</p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:5fc01766fe079c4bef05fe8ce49f12e8' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Performance-Marketing boomt, und seit Web 2.0 wird in Onlinewerbung noch mehr Geld investiert. Im Jahr 2005 wurden für das Direktmarketing in der Online-Version 885 Millionen €brutto investiert, und die Prognosen stehen gut, dass die Ausgaben im Jahr 2006 sogar deutlich auf 1,3 Mrd. €steigen. Performance-Marketing, übersetzt Leistungs-Marketing, bedeutet, dass Onlinewerbung messbar, transparent und erfolgsorientiert ist. Oder wie die Fachgruppe Performance-Marketing im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) definiert: „Performance-Marketing in den digitalen Medien ist ein Bestandteil des Mediamixes und dient sowohl der Kundengewinnung als auch der Kundenbindung.“</p><p> </p><p>Weitere Instrumente des Performance-Marketings sind, neben Mobile-Marketing, Suchmaschinen-Marketing, E-Mail-Marketing, Bannerwerbung, Affiliate-Marketing, Kontextbezogene Werbung und Kooperationen im Performance-Marketing. (siehe <a href=\"http://zeitung.diezwei.de/de-index-ausgabe-41.html\">DIE ZWEI, Ausgabe 14</a>).</p><p><em>Mobile-marketing - das individuelle Dialog-Maketing der Zukunft</em></p><p>Was versteht man unter dem Begriff Mobile-Marketing? Seit dem Siegeszug von Mobiltelefonen mit rund 70 Mio. Handys in Deutschland und SMS (Short Message Service) wird diese neue Kommunikationsform auch als Werbeinstrument eingesetzt. Man darf Mobile-Marketing aber nicht auf „Direct-Mailing per SMS“ reduzieren, sondern sollte es im Rahmen eines strategischen Marketing-Konzeptes sehen. Alle Marketing-Maßnahmen unter Verwendung drahtloser Telekommunikation und mobiler Endgeräte haben nur ein Ziel: individuelles Dialog-Marketing. Der BVDW definiert akzeptables SMS- und E-Mail-Marketing als Vorgang, bei dem der Empfänger E-Mails, SMS, MMS (Multimedia Messaging Service) gestattet oder ausdrücklich anfordert. Und nicht nur den Empfang sollte er gestatten, sondern auch die Inhalte und die Frequenz. Erreicht wird dies durch ein Opt-In, d.h. der User trägt sich selbst in einen Verteiler ein und erhält dann eine Bestätigung mit der Möglichkeit, sich sofort wieder austragen zu können (Single Opt-In) oder diese Bestätigung noch einmal zu verifizieren (Double Opt-In).</p><p><em>Push versus Pull-Marketing</em></p><p>Bei der Nutzung von Mobile-Marketing unterscheidet man zwei Grundarten von Diensten. Während bei einem Pull-Dienst der Empfänger aktiv wird und Informationen einholt, z.B. Verkehrsberichte und Staumeldungen, wird er bei einem Push-Dienst zu einem passiven Empfänger von Nachrichten. Laut einer aktuellen Studie vom Institut für Mobile-Marketing (ifmm) in Münster möchten die Verbraucher nicht von Push-Diensten belästigt werden. 46 Prozent der Befragten wollen keine Nachrichten von Unternehmen empfangen und fast jeder zweite Verbraucher hält Unternehmen, die Push-Kampagnen durchführen, für „aggressiv“.</p><p><em>Mobile TV steht in den Starlöchern</em></p><p>Noch wird vor allem mit dem Download von Klingeltönen der Hauptumsatz getätigt, dies wird sich aber in Zukunft auch mit Hilfe neuer Technologien ändern. Drei Standards stehen in den Startlöchern, um dem Handy-Fernsehen zum Durchbruch zu verhelfen: Der Mobilfunkstandard UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) benötigt für Empfänger eine individuelle Mobilfunkverbindung und ist damit nicht massentauglich, im Gegensatz zu den beiden Rundfunkstandards DMB (Digital Multimedia Broadcasting) und DVB-H (Digital Video Broadcasting - Handhelds).</p><p> </p><p>Letztere Technologie und die dazu gehörenden Endgeräte werden in Deutschland erst 2007 marktfähig sein. Am weitesten entwickelt ist derzeit der UMTS-Standard, wobei allerdings auch noch kräftiger Nachholbedarf in der Verbreitung der Endgeräte liegt, nicht einmal jeder Zehnte besitzt zurzeit ein UMTS-Handy.</p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:de085aef595b22f35ea206727ae5fa81' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Die Evolution ist bekanntermaßen eine Theorie von Charles Darwin. Dieser behauptete, dass sich in der Natur immer der oder das Stärkere durchsetzt. Gehen wir einmal 175 Jahre zurück und sehen uns die Entwicklung unseres Verkehrwesens an und versuchen nun das Prinzip von Darwin zu übertragen. Danach kann das Auto im Fernverkehr nur der Verlierer sein. Ein Mensch sitzt in einem Auto und fährt von A nach B; dabei ist sein Energie-Verbrauch exorbitant hoch, sein Platzanspruch zu allen vier Seiten übersteigt bei Weitem die Dimensionen des Fahrzeuginnenraumes und nicht zu knapp sind die Gewichte, die pro Mensch und Maschine über die Straßen rollen. Noch ein Prinzip ist gegen das Auto, diesmal ein physikalisches. Es ist die These von der Kraft – im Gegensatz zur Evolutionstheorie von allen Wissenschaftlern zweifelsfrei anerkannt. Demnach ist die Formel für Energie wie folgt: Kraft = Masse x Beschleunigung. Beschleunigt wird jedes Verkehrsmittel, aber die teuerste Variante ist und bleibt unser geliebtes Status-Symbol: das Auto. Wie lange noch? Was tun die Autobauer gegen diese Erkenntnis?</p><p><em>Die Autobauer verschließen sich der Möglichkeit, Komfort und Leidenschaft mit Ökologie und Ökonomie zu verbinden.</em></p><p>Trotz knapper werdender Ölressourcen und gleichzeitig steigender Preise ignoriert die Autoindustrie, allen voran die deutsche, die Signale. Richtungsweisend fuhr ja noch Herr Piech vor vier Jahren in einer 1-Liter-Studie von VW und ließ verlauten, es solle Ausblick auf eine neue Fahrzeugfamilie geben – die des Sparmobils.</p><p> </p><p>In der Zwischenzeit ist bei VW nicht viel in dieser Richtung passiert. Im Gegenteil: Der 3-Liter-Lupo (VWs bisher sparsamstes Serienauto) wurde wieder eingestellt. Angeblich konnte man die Mehrkosten, die das Auto für seine fortschrittliche Technik beanspruchte, dem Endverbraucher nicht plausibel machen. Es fehle dem Auto unter anderem an Leidenschaft, es wecke nicht den „Haben wollen“-Effekt im Autofahrer.</p><p> </p><p>Ein eindeutiger Marketingfehler seitens VW. Es gibt gerade bei Autofahrern ein großes Interesse an fortschrittlicher Technologie. Und ein Auto wie der 3-Liter-Lupo mit seinen innovativen Ideen wie dem SNAKonzept (Schwungnutzungautomatik) ist gerade dazu prädestiniert, Interesse zu wecken. Interessanterweise spielt laut einer Studie des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) das Thema Benzinverbrauch in der Werbung eine sehr untergeordnete Rolle. Und das trotz ständig steigender Benzinpreise.</p><p> </p><p>Ein Auto wird heute fast nur über den Spaßfaktor verkauft, wie die weiteren Zahlen des BUND zeigen. 42 % der Automobilwerbung in Deutschland konzentrieren sich auf die Emotionen Geschwindigkeit, Sportlichkeit und Abenteuer, zusammen mit den Themen Neid und Design kommen diese Kriterien sogar auf 50 %. Umwelt und Verbrauch werden nur zu 4 % in der Werbung berücksichtigt.</p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:85d2ed8bda52ab6268edd40e873cf3bc' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Wie oft hat man diese Situation schon erlebt: Die Agentur stellt ihre Ideen vor und beendet die Präsentation mit einem Blick in die Runde. Selten erhält man den Applaus durch Klopfen auf den Tisch, der auch ganz unterschiedlich ausfallen kann. Niemand will seine Meinung akustisch verraten. Also ein eher zaghaftes Geklöpfchen. Der Opinion Leader, meistens der Chef, hält sich zurück. Er wartet ab. Dann die erste Reaktion auf seine Frage: „Thema getroffen oder Thema verfehlt“.</p><p> </p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:17e12e8a190cde789af982d3e9defdf0' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Durch aktive Integration der Konsumenten in das operative Marketing könnten Unternehmen ihre Abverkäufe erheblich steigern. Consumer Empowerment heißt die neue Erkenntnis, in der Konsumenten im Marketing oder bei Produkten ein Mitspracherecht besitzen.</p><p> </p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:8905e202cf71ee48c089f52b6e5cc39e' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Diese Zielsetzung ist dem klassischen Marketingbereich nicht unbekannt, in ihrer Konsequenz jedoch nur mit Online-Medien schnell realisierbar: durch unmittelbare Analysen des Nutzerverhaltens auf laufende Online-Marketing-Kampagnen (Newsletter, Online-Werbung u. v. m.) kristallisiert sich täglich heraus, welche Aktionen Erfolg erzielen und welche nicht.</p><p><em>Der Online-Dialog ist treibende Kraft der Performance</em></p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:424c23b9b16ca5c0f414cc574d3c25ea' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Kinder und Jugendliche rücken immer mehr in den Fokus von Werbung und Marketing. Kein Wunder, gelten sie doch als äußerst interessante Zielgruppe, da sie für Innovationsgeist stehen und über milliardenschwere Kaufkraft verfügen.</p><p><em>Hohe Kaufkraft</em></p><p>Die hohe Kaufkraft der Jugendlichen setzt sich aus verschiedenen Einnahmequellen wie Taschengeld, Geldgeschenken und Nebenjobs, zusammen. Leben sie noch zu Hause, stehen dem lediglich geringe bis gar keine Fixkosten gegenüber. Die Jugendlichen haben heutzutage im Schnitt monatlich mehr Geld zur Verfügung als je zuvor. Die Höhe der Geldgeschenke zu Weihnachten und Geburtstag ist in allen Altersklassen deutlich gestiegen und fast alle von ihnen haben ein höheres Guthaben auf ihren Sparkonten als noch vor wenigen Jahren. So verfügten die Jugendlichen 2004 über ein Gesamtkapital von 23 Milliarden Euro.</p><p><em>Sparen und Ausgeben</em></p><p>Ein Großteil von ihnen gibt jedoch nur einen Teil des Geldes direkt wieder aus, der Rest wird gespart. Als Sparziel steht bei den älteren Jugendlichen das Auto bzw. der Führerschein ganz oben auf der Liste. Die Jüngeren sparen eher auf ein Handy oder Bekleidung. Die meisten haben jedoch kein konkretes Sparziel – was ein Alarmklingeln für alle Marketing-Verantwortlichen ist, denn hier stecken große Potentiale für die verschiedensten Märkte und Marken. Die Gelder der Kinder und Jugendlichen fließen jedoch auch in kurzweilige Vergnügungen. Bei den Jüngsten stehen Süßigkeiten an erster Stelle, bei den Älteren verteilt sich das Geld auf die Interessen Bekleidung, Handy, CDs und Ausgehen. An erster Stelle steht dabei für Jugendliche das Aussehen. Für Mode und Schuhe geben sie das meiste Geld aus. Jugendliche verbringen viel Zeit mit Shopping. Bereits bei den 12- bis 13-Jährigen geht jeder Fünfte bis zu viermal pro Woche shoppen. Die junge Generation probiert also permanent aus und sammelt Markenerfahrung.</p><p><em>Mekka für Markenartikler</em></p><p>Die Jugend unter 18 Jahren ist die ideale Zielgruppe für Markenhersteller. Wenn es um Marken geht, wissen die Jugendlichen, was sie wollen. Sie besitzen ein tief verwurzeltes Markenbewusstsein. Besonders die 16- bis 17-Jährigen glauben an die Vorteile einer Marke. Sie meinen zu 55 Prozent, dass Markenartikel qualitativ besser sind als No-Name-Produkte.</p><p> </p><p>Bei der Auswahl einer Marke ist es fast allen Jugendlichen wichtig, dass die Ware gut aussieht. Ob diese anderen gefällt oder auch von Freunden genutzt wird, spielt nicht die entscheidende Rolle. Ist dies der Fall, so ist es für die Jugendlichen lediglich ein Beweis dafür, dass eine bestimmte Marke angesagt ist. Will sie jeder haben, ist sie in der Werbung und in den Medien präsent, ist sie sogar Gesprächsthema und kann überall käuflich erworben werden, handelt es sich für die Jugendlichen um eine begehrenswerte Marke.</p><p><em>Wie lernen Jugendliche neue Produkte kennen?</em></p><p>Nach Freunden und dem Point of Sale, sind Jugendzeitschriften die Hauptinformationsquelle. Sie zeigen, was momentan angesagt ist. Mehr als zwei Drittel der Jugendlichen empfinden Werbung als nützlich, hilfreich und oft sogar als unterhaltsam. Dagegen dürfen Eltern bei der Markenauswahl nur in den seltensten Fällen mitreden. Umgekehrt nehmen Jugendliche und auch Kinder erheblichen Einfluss auf die Kaufentscheidungen von Erwachsenen. So haben sie oftmals ein Mitbestimmungsrecht auch bei höherwertigen Produkten wie z.B. dem Kauf eines Autos.</p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:49fcaaeb5af7537eafe2a747780436c6' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Geprägt wurde der Begriff Mitte der 80er Jahre in den USA von dem Marketing-Experten Jay C. Levinson. Sein „Guerilla-Marketing-Handbuch“ erschien 1984 und wurde 1996 auf deutsche Verhältnisse übertragen.</p><p><em>Ziele und Hintergrund</em></p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:a26f29b9154a30b86ee324ccb4d19a7e' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Das Produktmanagement in den Betrieben muss aufpassen, will es nicht einen Trend verpassen, der sich in den kommenden Jahren dynamisch entwickeln wird. Diese Behauptung gilt für Bereiche, die besonders den älter werdenden Bevölkerungsteil als Kunden bedienen möchten und können. Das Nachfragepotential ist aber groß. Gesundheit und Ernährung, Touristik, Bildung, Technik und Kommunikation, Wellness und Freizeit sowie die neuen Lebenswelten der Älteren, besonders in ihrer nachberuflichen Lebensphase, sind die relevanten Gebiete, auf denen die neuen Produkte und Angebote entstehen sollten.</p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:447f7e7c819d1036d1ecbf39e9e1388e' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Der Lebenswandel der Frau hat sich mit zunehmendem Zeitalter kontinuierlich verändert. Neue Lebensformen, wie die Wohngemeinschaft, Partnerschaft auf Zeit oder das Single-Dasein, werden einer Ehe vorgezogen. Eine Frau ist heute Mutter, Partnerin, Managerin, Schwester oder Freundin zugleich. Auch die berufliche Entwicklung spielt im Leben der Frauen eine sehr große Rolle. Waren 1997 nur 42,6 Prozent aller Erwerbstätigen Frauen, sind es heute bereits 47,1 Prozent.1</p><p> </p><p>Neben der Berufstätigkeit tritt die „Balance“ als Schlüsselwort in der heutigen Zeit auf. Die Balance zwischen der Zeit für sich selbst und für andere, zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Aktivität und Erholung und zwischen Familie und Partner. Das Bild der Frau von heute zeigt Stärke, Selbstbewusstsein und vor allem Emanzipation. Doch wie spricht man diese Zielgruppe am besten und effektivsten an? Was gilt es zu beachten?</p><p><em>Eigenes Geld und verändertes Konsumverhalten</em></p><p>Die unterschiedlichen Lebensmodelle haben natürlich auch Einfluss auf das Konsumverhalten der Frauen: Es ist im Laufe der Zeit differenzierter, vielschichtiger und individueller geworden. So gibt es Frauen, die sowohl bei günstigen Discountern als auch in teuren Designer-Läden einkaufen. Bei anderen Konsumentinnen z. B. haben Bio-Produkte oberste Priorität. Auch werden Frauen in Zukunft noch mehr Kaufentscheidungen treffen als bisher, da immer häufiger Kauf(mit)-entscheidungen auch bei hochwertigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern, wie z. B. Autos, Möbeln und Eigenheimen, dazukommen.</p><p> </p><p>Fakt ist: Die Wirtschaft kann es sich nicht länger leisten, Frauenbedürfnisse zu ignorieren. Denn schon heute treffen Frauen knapp 80 Prozent aller Kaufentscheidungen. Die 30- bis 50-Jährigen bilden die größte Konsumentengruppe – und sie wird jedes Jahr finanzstärker. Daraus resultiert, dass eine sensible Erfassung der veränderten Bedürfnisse der Frauen eine Grundvoraussetzung für den weiteren Markterfolg sein muss. Um eine zielgruppengerechte Ansprache zu erreichen, ist die Erkundung des Marktes im Vorfeld notwendig.</p><p> </p><p>Dass dies oft noch nicht passiert, zeigt ein Blick auf die aktuelle Werbung. Hier scheinen die Entwicklungen innerhalb der Zielgruppe Frauen vielfach übersehen worden zu sein. Zwar herrscht an Anzeigenkampagnen mit Frauen kein Mangel, doch als Zielgruppe werden sie nur in ihren Stammrevieren Küche, Bad und Kleiderschrank angesprochen. Die Werbung spiegelt die Lebensrealität sogar falsch wider, wenn familienorientierte Frauen gegenüber den berufsorientierten völlig überrepräsentiert sind. Auch das klassische Mutterbild, wie es uns beispielsweise in der Kinderschokoladenwerbung mit einer fürsorglichen, sich selbst zurücknehmenden Claudia Schiffer mit viel Weichzeichner verkauft wird, ist für die Generation der jungen Frauen realitätsfern. Ob Frauen eigenes Geld verdienen, spielt in den Mediaplänen vieler Agenturen auch keine Rolle. Doch wer selbst verdient, bestimmt in der Regel auch selbst, wofür er sein Geld ausgibt, egal ob es um Kaffee, Klamotten oder um Handy oder Laptop geht.</p><p><em>Wie soll man Frauen ansprechen?</em></p><p>Die weibliche Zielgruppe gibt anspruchsvollen und ganzheitlichen Produkten und Dienstleistungen den Vorzug, die ein Lebensgefühl verkörpern und ihre Individualität in den Vordergrund stellen. Mit anderen Worten: Frauen wollen einen Mehrwert. Damit sind Frauen die ideale Zielgruppe für überzeugend konzipierte Direktmarketing-Aktivitäten. Frauen spricht es besonders an, wenn sich ein Anbieter Gedanken um ihre persönlichen Bedürfnisse macht, ihnen etwa bei Seminaren Einzelzimmer reserviert, weil Frauen Wert auf einen privaten Bereich legen.</p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:b84835b469a0a91be177e7fc703795fb' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Die Geschichte von Ebay liest sich fast wie ein Märchen. 1995 gegründet, ist der Internet-Marktplatz heute das am schnellsten wachsende Unternehmen in den USA. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 2005 stieg der Netto-Umsatz bei Ebay erstmals über eine Milliarde US-Dollar – insgesamt 1.031,73 Mio. US-Dollar Netto-Umsatz konnte das Online-Auktionshaus verbuchen; eine Steigerung gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahrs um 36 Prozent. Der Netto-Gewinn lag bei 256,29 Mio. US-Dollar gegenüber 200,1 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal, ein Plus von 28 Prozent.</p><p> </p><p>Zu den Produktkategorien mit den höchsten Umsätzen zählten Autos, Verbraucherelektronik, Computer, Bekleidung und Bücher, Filme, Musik. Und nach Angaben von Ebay-Chefin Meg Whitman will man weiter expandieren und investieren, vor allem in China.</p><p> </p><p>Die Ebay-Fieberkurve bewegt sich scheinbar unaufhaltsam nach oben und an jeder Transaktion verdient Ebay gleich doppelt mit. Denn wer ein Produkt zum Verkauf anbietet, zahlt neben der Angebotsgebühr zusätzlich eine Provision beim Abschluss des Geschäftes. Doch trotz Gebührenerhöhungen steigt die Zahl der Nutzer unaufhörlich. So ist Ebay innerhalb kurzer Zeit zu einer festen Größe im deutschen Einzelhandel geworden von der auch andere Branchen, wie die Paketdienste, profitieren. Eine persönliche Nachfrage in einer Filiale der Deutschen Post AG ergab, dass sich seit dem „Ebay-Boom“ die Versandzahlen von Warensendung in erheblichem Maße erhöht haben.</p><p><em>Den Großteil des Geschäftes erzielt Ebay mit Privatnutzern und kleinen Gewerbetreibenden.</em></p><p>Die großen Hersteller und Händler haben bisher nur einen kleinen Anteil am Transaktionsvolumen. Doch der Anteil professioneller Händler wächst. Doch auch Ebay selbst treibt den Ausbau zu einer professionellen Handelsplattform voran. Denn je mehr Waren über Ebay angeboten und verkauft werden, desto mehr Umsatz bedeutet dies für das Online-Auktionshaus. Der Gedanke einer „großen Onlinegemeinschaft“, den Ebay stets vertreten hat, geht bei dieser Entwicklung jedoch verloren ... Durch diesen Ausbau kann man Ebay durchaus auch als „Arbeitsplatzbeschaffer“ bezeichnen. In Amerika verdienen bereits mehr als 150.000 Menschen ihr Geld mit dem Handel auf Ebay. Auch in Deutschland steigt die Zahl derer, die ihre Waren professionell über Ebay anbieten, stetig an. Aus diesem Grund bietet das Auktionshaus – natürlich nicht uneigennützig, wie oben bereits erwähnt – seinen oft unerfahrenen Händlern Hilfen für die Existenzgründung an. Darunter fallen Tipps, wie man ein Gewerbe anmeldet oder Steuern richtig abführt.</p><p><em>In einer eigens gegründeten \"Ebay-Universität\" beantworten Steuerberater und Rechtsanwälte fragen zur Existenzgründung.</em></p><p>Zudem haben die Industrie- und Handelskammern Kurse eingerichtet, um Ebay-Händlern bei den ersten Schritten in die Selbstständigkeit zu helfen. Die Zahl der Gewerbetreibenden (sogenannte „Powerseller“), die ihre Produkte ausschließlich bei Ebay verkaufen, wächst ständig. Händler kaufen Produkte meist in großem Stil bei Herstellern oder Großhändlern und verkaufen diese Waren dann einzeln bei Ebay weiter – in der Regel zu Festpreisen. Fachhändler nutzen Ebay häufig als zweiten Vertriebskanal neben ihren stationären Läden. Sogar Insolvenzverwalter nutzen inzwischen das Internet-Auktionshaus und verkaufen die Waren, die nach einer Geschäftsauflösung zu Geld gemacht werden müssen, per Mausklick.</p><p>Neben den semiprofessionellen Händlern geht Ebay auch aktiv – so z. B. auf Messen – wie der CEBIT oder der Internationalen Automobil-Ausstellung – auf große Händler und Hersteller in Deutschland zu, um ihnen Ebay als zusätzlichen Vertriebskanal „schmackhaft“ zu machen.</p><p> </p><p>So können sich Unternehmen, die ihre Reichweite im Internet ausbauen wollen, einen eigenen Ebay-Shop einrichten. In diesem werden alle Artikel, die der Händler zu einem bestimmten Zeitpunkt im Angebot hat, unter einem Dach gezeigt. Der Vorteil solch eines Shops für den Händler liegt in einem messbaren Zusatzumsatz.</p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:8bdad8ef04f25fa9d345edd303e7ec9d' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>\"Geiz ist geil\", Superbillig\", Deutschland zahlt keine Mehrwertsteuer\" - diese und ähnliche Parolen haben das Werbejahr 2004 geprägt.</p><p> </p><p>Die computeranimierte Dame, die dem Verbraucher ihr Lieblingswort „geil“ entgegenschmettert, die Aufforderung eines anderen Anbieters, sich nicht „verarschen“ zu lassen oder kleine Preise, die aufgeregt durch die Gegend purzeln und mit quäkiger Stimme den Super-Vorteil propagieren sind mittlerweile alltäglich geworden.</p><p> </p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:88c92eb45c7589a2d04a509eb6a24aa6' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Es ist und bleibt eine offene Frage. „Wie kann ich den Werbeerfolg messen?“. Die Antwort ist differenziert zu betrachten, weshalb die Frage nie eine befriedigende Antwort geben kann. Auch der Werbeerfolg hat zwei Seiten und, falls es einer ist (unmittelbar festzustellende Umsatzsteigerung), bekanntlich viele Väter. Der Misserfolg bleibt ein Buch mit sieben Siegeln und hat nur einen Schuldigen, die Agentur. Ein messbarer Erfolg ist die Erfüllung von einem oder zwei gesetzten Zielen des Briefings. Mehr ist unrealistisch.</p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:ec00457143b78687694336beec5002b5' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Angesichts zunehmender Sättigungserscheinungen und steigendem Wettbewerbsdruck können Unternehmenswachstum und Markenprofilierung häufig nur noch über die gezielte Ausrichtung von Marketingstrategien auf ausgewählte Zielgruppen erreicht werden.</p><p><em>Eine heterogene Zielgruppe:</em></p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:e03ffab9c9497a3f5add8610e4f51a7a' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>„Der gläserne Konsument“ – dies ist für einige Marketing- und Werbeexperten sicherlich eine traumhafte Vorstellung. Denn wäre es nicht wunderbar, alle Träume, Bedürfnisse und Wünsche der Konsumenten genau zu kennen und darauf zu reagieren?</p><p> </p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:75b21bf80fd7a0a8862467383ced2b67' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Im Auftrag der Bauer Media KG hat das Institut Ipsos GmbH aus Mölln 2004 in einer repräsentativen Studie („Aktion & Reaktion IV“) 1.055 Personen ab 14 Jahre zur Werbewirkung von Ad Specials in Zeitschriften befragt. Anhand der Beispiele Beilage, Beihefter, Beikleber, Warenprobe und Post-it® Haftnotiz untersucht die Studie im Besonderen die Bekanntheit, Beurteilung und Nutzung von Ad Specials. Ergänzend werden die Themen Duft und Dreidimensionalität betrachtet.</p><p><em>Ad Specials fallen auf.</em></p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:30fa2cb7a3606e05434e1ad27b63064e' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Unsere Gesellschaft heutzutage lebt in einer schnelllebigen Zeit, in der Frauen emanzipiert und karriereorientiert, den Kinderwunsch vernachlässigend, ihrer Gleichberechtigung und Selbstverwirklichung hinterher eifern. Hinzu kommt die herrschende Oberflächlichkeit: Schöne Menschen sind beliebt und gesellschaftlich angesehen, werden von Kindesalter an bevorzugt und haben in beruflicher Hinsicht meist mehr Erfolg als andere – Schönheit bringt Privilegien.</p><p><em>Wer nicht dem \"Ideal\" entspricht, wird oftmals als minderwertig abgestempelt.</em></p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:745779dd859fda12c5e0df7041015d8a' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Man muss wissen, dass die Chancen, das Interesse des Kunden zu wecken, gar nicht so gering sind. Voraussetzung ist aber immer die Qualität der Adresse. Wer die Mailings, die im Briefkasten landen, genauer analysiert, der braucht oft viel zu lange, um herauszufinden, wer der Anbieter ist. Für den Verbraucher gilt die Information: „was will er von mir“, „was bietet er Besonderes an“, „was hab ich davon“? Der Tchibo-Katalog neben einer Quelle-Versicherung, das Optiker-Angebot neben einem Friseur-Flyer - und alle wollen nur eines, eine Reaktion.</p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:aea82092a4d6c5ca099927e598540129' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Blättert man durch den Stellenmarkt von Süddeutscher Zeitung & Co. kommen schnell Zweifel auf. Ellenlange Wortungetüme, schwer verständliches „Denglisch“ und Leerformeln ohne konkreten Inhalt sind an der Tagesordnung. Nicht selten geht die eigentliche Botschaft verloren – und viele Bewerber merken nicht, dass sie die geeigneten Kandidaten sind. Ein Paradebeispiel für misslungene Zielgruppenansprache.</p><p> </p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:fb25df51db506a816b1a2a4e64a85c75' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Die Venus von Willendorf wurde in der Steinzeit als „Traumfrau“ gewertet. Sie besaß große hängende Brüste, dicke Beine, einen runden Bauch und üppige Fettreserven als Garant für die „Aufzucht“ der nächsten Generation, Dickleibigkeit als Schönheitsideal.</p><p> </p><p>In der griechischen Klassik standen ausgewogene Proportionen im Vordergrund – Körper und Geist waren harmonisch – doch aus heutiger Sicht wirkt dieses Ideal eher stämmig.</p><p> </p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:c76d60d79e752e59f340373817c14f6f' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Alle Texte im Dialog Marketing haben mit dem Produkt, für das sie werben, etwas gemeinsam: sie sind schicksalhaft mit Erfolg oder Misserfolg verbunden. Hat das Produkt keine Resonanz, war der Text schlecht, ist das Produkt erfolgreich, dann hat der Text zumindest seinen Beitrag dazu geleistet. So einfach geht das aber nicht. Gute Texter sind gesuchte Leute. Sie haben es „im Blut“ das Gesagte und Gewünschte knapp und verständlich zu schreiben. Doch Vorsicht. Wer seine Verbraucher nicht kennt und nicht innerlich vor sich hat, wer nicht weiß, wie sie denken, fühlen und handeln, der hat als Texter schon verloren, ganz gleich wie kunstvoll seine Formulierungen sind. Man muss wissen, dass eine gelungene Mailaktion immerhin zu 90 % von der Information abhängt, da hat der Text eine ganze Menge zu leisten.</p><p><em>Verkaufen oder informieren...</em></p><p>... die Streitfrage der Experten bleibt unbeantwortet. Die einen sagen, ein guter Text muss in erster Linie verkaufen. Der andere Teil beantwortet die Frage so: Einen Wunsch kann man von den Augen ablesen. Aber es ist unmöglich, dem Wunsch eines unbekannten Menschen per Brief zu entsprechen und ihm mittels Text den Appetit auf das Produkt „aufs Auge zu drücken“. Das ist hart gesagt, aber so liest sich die Masse von Mailings, die täglich ins Haus flattern. Die Kunst des Textens ist es, eine Kombination von beidem zu erzeugen, ohne viel Worte dafür zu benötigen.</p><p><em>Die beste Übung zu Knappheit</em></p><p>Versuchen Sie einmal, die Leistung oder den Nutzen Ihres Angebots in einem Satz auszudrücken, indem Sie sich auf das ganz Wesentliche konzentrieren. Stellen Sie diese Aufgabe in Workshops oder Verkäufer-Meetings, Sie werden staunen, wie lang und verschachtelt die Sätze werden. Diese Übung ist der erste Einstieg in die Kunst des Dialog Marketings. Das Wesentliche, den Vorteil und Beweiskraft sowie Produkt-Nutzen in einen Satz unterzubringen? Unmöglich! Nichts ist unmöglich. Sie kennen den Spruch. Vielleicht wird so ein neuer USP geboren, der Ihre nächste Mailaktion in Ihrem Rücklauf erheblich steigert.</p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:70e51210da2d574093d36382f2b272fd' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Gastartikel:</p><p>Dr. Ina Graf, Marketing und Kommunikation, Schorsch &Co. GmbH, Schwabach</p><p> </p><p>Trotz Internet und deutlichen E-Mail-Marketing-Zuwächsen erfreut sich das klassische Instrument des Dialog Marketing steigender Beliebtheit. Laut einer aktuellen Umfrage durch A&L Partner, Hamburg, ist die adressierte Werbesendung weiterhin das ausgabenstärkste Direkt-Marketing-Medium (11,2 Mrd. Euro 2002).</p><p><em>Vom Aschenputtel zum Premium-Medium</em></p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:51825c00f7f5de70051a008b1e5eb6a7' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Am 25.07.2001 trat die Neuregelung des Gesetzes gegen Unlauteren Wettbewerb (UWG) in Kraft. Das fast 70 Jahre lang in Deutschland geltende Rabattgesetz und die Zugabeverordnung wurden offiziell außer Kraft gesetzt. Damit wurden Beschränkungen bei Preisnachlässen und Werbegeschenken ersatzlos gestrichen. Der Kunde darf seitdem die Preise frei aushandeln und Händler dürfen mit höheren Rabatten und Geschenken locken. Gleichzeitig ermöglicht dieser Wegfall deutschen Unternehmen die Aufhebung der Wettbewerbsnachteile und das Einsetzen moderner Marketinginstrumente.</p><p><em>Historie Rabattgesetz und Zugabeverordnung</em></p><p>Beide Bestimmungen wurden 1933 zum Schutz des Verbrauchers erlassen. Damals hatte der Kunde kaum Möglichkeiten, Preise zu vergleichen. Um die Verbraucher vor irreführenden und unseriösen Fantasiepreisen zu schützen, wurde das Rabattgesetz verabschiedet. Es hinderte die Händler, den Preis für ein Produkt sehr hoch anzusetzen, um dem Kunden anschließend mit kräftigen Rabatten den Eindruck zu erwecken, es handle sich um ein Schnäppchen. Daher durfte kein Anbieter mehr als 3 % Preisnachlass bieten.</p><p> </p><p>Auch die Zugabeverordnung diente seinerzeit dem Verbraucherschutz. Händler sollten den Verbraucher nicht durch Zusatzleistungen in die Irre führen dürfen, lautete damals die Begründung. Unentgeltliche Zugaben über 3 % des Warenwertes wurden im Geschäftsverkehr verboten.</p><p><em>Was hat sich getan?</em></p><p>Welche Auswirkungen auf das Anbieter- und Nachfrageverhalten sind nach Wegfall von Rabattgesetz und Zugabeverordnung zu verzeichnen? Die Möglichkeit, hemmungslos Preise herunterzuhandeln und aus Deutschland einen großen Basar zu machen, hat sich in der Praxis als nicht bzw. wenig umsetzbar erwiesen. Feilschen ist nicht zum Volkssport geworden. Allein große Kaufhäuser und Filialunternehmen sind aufgrund ihrer Organisationsstruktur nicht in der Lage, jedem Mitarbeiter bzw. dem gesamten Kassenpersonal die Befugnis für Preiszugeständnisse zu erteilen und somit ein Feilschen zuzulassen. So versuchen solche Unternehmen ihre Kunden vor allem durch Einkaufs- und Bonuskarten zu binden. Auch sind zahlreiche kleine und mittlere Betriebe gar nicht in der Lage, große Rabatte anzubieten. Um dennoch weiter konkurrenzfähig zu sein, entwickelten viele von ihnen neue Marketingstrategien, wie dem Kunden beim Kauf einen Mehrwert zu bieten. Kauft man also z. B. einen Hosenanzug, erhält man die farblich passenden Socken o. ä. dazu. Auch das in den USA bekannte Prinzip „Buy one, get one free“ (Zahle eins, bekomme zwei) hält hierzulande immer mehr Einzug.</p><p> </p><p>Zudem lässt sich feststellen, dass die Bundesbürger die Möglichkeit zum Feilschen nicht im erwarteten Umfang nutzen. Denn trotz verstärkter Preisorientierung der Konsumenten aufgrund wirtschaftlich schlechter Zeiten zeigt die Studie „Typologie der Wünsche 2003/2004“1des Burda Advertising Center, dass relativ wenig Käufer, nämlich nur 32 % der Befragten, Spaß am Feilschen empfinden, während 63 % feste Preise bevorzugen. Besser kommen Kundenkarten und Rabattsysteme bei den Käufern an: Insgesamt 35 % der Bevölkerung nutzen Kunden-Rabattsysteme.</p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:8d1fa0f5ee2e8fc770a594b0f3a5396e' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Auch aktive Kunden sind häufig nachlässig in ihren Anfragen. Entweder sie sind unklar formuliert oder können aus anderen Gründen nicht ausgeführt werden. Das macht leider Arbeit. Aber die muss sein. Oberste Priorität ist die Klärung aller Ungereimtheiten und das Erfassen des aktuellen Bedarfs, um exakt darauf einzugehen. Zweitens muss man wissen, ob der Absender wirklich aktiver Kunde ist oder war.</p><p><em>Die unqualifizierte Anfrage, das undifferenzierte Angebot</em></p><p>Wenn Anfragen über Fax, Telefon oder E-Mail von Nicht-Kunden ins Haus kommen. Was ist zu tun?</p><p> </p><p>Jede Anfrage sagt von vornherein etwas über die Absicht der Kontaktanbahnung aus. Es gibt zwar keine festen Faustregeln, wie man im Vorfeld eine Anfrage als interessant oder dubios bewertet, aber einige Hinweise gibt es schon, die man kennen sollte, um herauszubekommen, was sich hinter der Absicht des Anfragenden verbirgt. Zunächst gilt es festzustellen, ob eine Anfrage nur eine Preisvergleichsabsicht ist oder ob mehr in ihr steckt: ein neues Geschäft, ein neuer Kunde vielleicht.</p><p> </p><p>Die Fragen, die man zuerst prüft, sind schnell beantwortet: Wer steckt dahinter? Ist es differenziert und qualifiziert, also seriös genug, um darauf einzugehen? Die meisten Anfragen landen sowieso im Papierkorb, weil sie dieser Prüfung nicht standhalten. Auch die häufigsten Äußerungen von potentiellen Kunden, die am Telefon eine Anfrage mit einer Auskunft verstecken, also eine Beratung haben wollen und das Gespräch beenden mit dem Wink: „Machen Sie mir da mal ein Angebot!“, oder: „Ich habe hier ein Angebot von „XY“, können Sie da mithalten?“ sind das Papier nicht wert, auf dem man sein Angebot schreibt. Schade für die Zeit. Es liegt immer in der individuellen Betrachtung des Einzelnen, darauf zu reagieren oder nicht. Eine freundliche Formulierung, keine Informationen oder einfach die Gegenfrage: „Wie kommen Sie auf uns?“, klärt vieles im Vorfeld. Entweder weg damit oder schnell in die Kundendatei, in die C-Kundendatei. C-Kunden sind alle, die aufgrund ihrer spezifischen Struktur das Potential zu einem neuen Kunden haben.</p><p><em>Die qualifizierte Anfrage, das individuelle Angebot</em></p><p>Früher machte man hauptsächlich seine neuen Kontakte auf Messen, tauschte Visitenkarten aus und verabschiedete sich wieder, um irgendwann einmal – es können Jahre vergehen – eine Anfrage aus diesem Kontakt ins Haus zu bekommen. Wenn die Kundendatei oder das CMR funktioniert, ist das eine große Chance.</p><p> </p><p>Im Bereich B2B ist diese persönliche Kontaktaufnahme eine der wichtigsten überhaupt. Heute kauft man Adressen von Verlagen und versendet ein Angebots-Mailing, in der Hoffnung, einen hohen „Return“ zu erzielen. Wenn aber der Zeitpunkt falsch gewählt wurde oder die Angebote im Mailing nicht mit dem Bedarf des Empfängers übereinstimmen, ist die Aktion zum Scheitern verurteilt. Von den berühmten Tippfehlern ganz zu schweigen. „Sehr geehrter Herr Firma“ oder „Lieber Kunde“ sind die Unkorrektheiten oder Floskeln, die ein Mailing erfolglos werden lassen. Denn der „Firmenempfänger“ hat einen Namen. Oder – und das ist eher selten der Fall – verzeiht der „liebe Kunde“, der noch nie einen Auftrag gegeben hat, die Verwechslung und wird tatsächlich einer.</p>', created = 1329938758, expire = 1330025158, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:2402ae8dc3e976bd5435e68806640e84' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>\"Mein Leben ist eine Giving-Story. Für meinem Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, dann mann (...) viele Teile einer collection combinen kann. Die audience hat das supported.\"</p><p> </p><p>Dieser vielzitierte Satz ist wohl ein extremes Beispiel für das so genannte „Denglisch“, ein Mix aus englischem und deutschem Wortschatz, der sich im Laufe der letzen Jahre vor allem in der Medien- und Kunstszene etabliert hat. Aber auch im ganz normalen Alltag begegnen uns englische Wendungen oder zumindest englisch anmutende Formulierungen. Oft würde ein Engländer diese Wortneuschöpfungen gar nicht verstehen, denn unser heißgeliebtes „Handy“ ist für den Amerikaner und Briten das „mobile“.</p><p> </p><p>Die deutsche Sprache ist geprägt von verschiedenen Kulturen. Die einstige Übermacht des Lateins, des Griechischen und des Französischen hat unseren Wortschatz nachhaltig beeinflusst und auch bereichert. Viele Wörter benutzen wir ohne darüber nachzudenken, aus welcher Sprache sie entlehnt wurden: Girokonto (italienisch), Chance (französisch), Schach (persisch), Tarif (arabisch) oder Ski (norwegisch) sind nur einige Beispiele. Jeder versteht diese Wortbedeutungen. Viele neue Begriffe, die erst in den letzten Jahrzehnten in unseren Wortschatz aufgenommen wurden, stammen aus dem Englischen. Technische Entwicklung, Internet und Multimedia sowie der Globalisierungs-Gedanke spielen wohl eine große Rolle. Zum einen werden englische Wörter eins zu eins übernommen, weil es einfach zu mühsam wäre, ein neues deutsches Wort zu kreieren. Zum anderen, und dieser Grund spielt wohl eine übergeordnete Rolle, gelten englische Begriffe als ein Synonym für „fortschrittlich, „innovativ“ und „modern“.</p><p> </p><p>In den Marketing- und Management-Etagen ist es mittlerweile üblich, mit englischen Fachwörtern zu hantieren – über Sinn und Unsinn lässt sich hier sicher streiten. Aber auch in der Werbung wird der englische Wortschatz seit Jahren geschätzt: Wellness, Hairstyling-Produkte, City-Tarife, Last Minute Angebote – die Produkte sollen sich unterscheiden, sich abheben, Dynamik ausstrahlen. Ob diese Absicht aber auch beim Verbraucher ankommt, ist nicht sicher.</p><p> </p><p>Eine Studie, die die Kölner Feldmark AG durchführte, kam zu einem recht desillusionierenden Ergebnis: Anglizismen sind out. Zumindest sind sie nicht sehr gefragt und gehen oft am eigentlichen Ziel der Werbebotschaft vorbei.Im Rahmen der Studie wurden Testpersonen mit Werbe-Botschaften von 12 bekannten, international tätigen Unternehmen konfrontiert. Die Aufgabe: die Werbe-Slogans sinngemäß zu übersetzen. Das Ergebnis:</p><p> </p><p> - Der Slogan der Lufthansa „There is no better way to fly“ wurde von immerhin 46 Prozent richtig übersetzt – die restlichen 54 Prozent glaubten jedoch mit „Nur fliegen ist schöner“ die richtige Übersetzung gefunden zu haben. In diesem Falle ist das Missverständnis für die Lufthansa durchaus noch tragbar, doch die eigentliche Aussage „Es gibt keine bessere Art zu fliegen“ geht verloren.</p><p> </p><p>- Dem Großkonzern RWE erging es nicht viel besser. „One group. Multi utilities“, so lautet die Botschaft des Strom-Konzerns. „Viele Werkzeuge, eine Gruppe“, so kam die Botschaft bei den Testpersonen an.</p><p> </p><p>Lediglich 8 Prozent der Befragten konnten in diesem Falle die eigentliche Aussage verstehen: „ Eine Gruppe – viele Versorgungsleistungen“.</p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:d34d902bff63cd3779fd98223f406b50' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p><em>Die wichtigste Hürde stellen die ersten 20 Sekunden dar!</em></p><p>Sie beginnen beim Kuvert. Circa 6 Sekunden beschäftigt sich der Empfänger mit diesem. Schon hier müssen für den Leser Nutzen bzw. Vorteile deutlich erkennbar sein. Und das Kuvert muss auch die Fragen beantworten: Wer schreibt mir? Welche Vorteile werden mir geboten? Was enthält dieses Kuvert?</p><p><em>Erzeugen Sie Interesse und Aufmerksamkeit!</em></p><p>Mit dem Brief stellen Sie Ihr Angebot vor. Und ganz eindeutig herausgearbeitet – sofort erkennbar – weitere Vorteile für den Leser. Im ersten Durchgang überfliegt ihn der Empfänger nur punktuell. Von links oben über die Anschrift mit dem (richtig geschriebenen!!!) Namen des Empfängers zur Absenderangabe, zum Datum, zum Betreff. In diese Headline sind bereits Vorteile einzustreuen! In der Anrede liest der Betrachter nochmals seinen Namen. Stimmt dieser nicht, kann das sofort zum Abbruch des Dialogs führen. In den Absätzen setzen Sie Fixpunkte durch fett oder unterstrichen markierte Vorteile. Nur diese wird er vorerst zur Kenntnis nehmen. Dann geht sein Blick schnell weiter zur Unterschrift (wichtig: deren Lesbarkeit!). Das PS ist der erste Satz, den der Betrachter nun vollständig liest! Deshalb hier einen Hauptnutzen einstreuen! Jetzt erst ist der Empfänger interessiert, den Brief auch intensiver zu „lesen“.</p><p> </p><p>Sie erfüllen mit Ihrem Angebot seine Wünsche oder Bedürfnisse? Nun, dann wird er nunmehr bereit sein, sich den Prospekt näher anzusehen. Auch hier beginnt erst ein Kurz-Dialog. Durch Bilder und Headlines wird sein Blick gesteuert, nur diese werden am Anfang fixiert. Bilder üben unterschiedliche Anziehungskräfte auf den Leser aus. Deshalb ist es wichtig, den Blickverlauf zu kennen. So wurde in zahlreichen Versuchen und Tests herausgefunden, dass der Betrachter Bilder in folgender Reihenfolge ansieht:</p><p> </p><p>- ein großes Bild vor einem kleinen</p><p>- ein farbiges Bild vor einem schwarz-weißen</p><p>- warme Farben vor kalten Farben</p><p>- grelle oder sehr dunkle Farbtöne vor mittleren</p><p>- Personen vor Produktabbildungen</p><p>- Kinder vor Erwachsenen</p><p>- Tier- vor Pflanzenaufnahmen und</p><p>- Portrait- vor Ganzkörperaufnahmen.</p><p> </p><p> </p><p>Übrigens: Wir können gar nicht anders, als ein Bild vor einem Text zu betrachten. Es nennt sich „unbelehrbares Verhalten“. Der bekannte Direktmarketing-Experte Prof. Vögele hat dies seinen Studenten in einem Test veranschaulicht. Auf einer Leinwand hatte er für einen Augenblick auf der linken Seite einen kurzen Satz und rechts ein Bild projiziert. Nur Bruchteile von Sekunden, jedoch genug Zeit, um den Satz zu lesen, wenn das Bild nicht beachtet wird. 60 Probanden waren aufgefordert, den Text-Inhalt wiederzugeben. Keiner konnte es. Die Blicke aller wurden erst von dem Bild angezogen. Bei einer Wiederholung des Tests mit dem Hinweis, keinesfalls das Bild zuerst anzuschauen, konnten von 60 Personen nur zwei den Satz wiedergeben. Es war nicht möglich! Erst als die Darstellung zum dritten mal, in gleicher Zeit, ohne das Bild erfolgte, konnten alle die wenigen Worte aufnehmen! Nach den Abbildungen werden Headlines betrachtet. Mit ihnen beginnt der Übergang vom Sehen zum Lesen. Auch hier wird der Blick folgendermaßen gelenkt:</p><p> </p><p>- große Schrift vor kleiner Schrift</p><p>- einzeilige Headlines vor zweizeiligen Headlines</p><p>- kurze Headline vor langer Headline</p><p>- Wörter mit kleinen Silben vor einem langen Wort</p><p>- Groß-/Klein-Buchstaben vor einer Headline mit nur Großbuchstaben.</p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:eea8a7649dc26c9b181c40e4520b7bec' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Der amerikanische Dichter und Philosoph wurde im gleichen Jahr wie Henry Ford geboren. Der war bekanntlich der Erfinder des Fließbandes. Seine Idee: Massenproduktion geht nur mit Rationalisierung einher. Das war vor 80 Jahren. Die USA mussten die Weltwirtschaftskrise überwinden. Die Menschen folgten der Devise »Beweglichkeit und Flexibilität sind die Quelle des Einkommens«. Dazu brauchte man nur ein Automobil. Der Aufschwung begann bald Fahrt zu bekommen. Rationalisierung ist heute die Grundvoraussetzung für die Massenproduktion.</p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:3a2de31bebf68b987f45a0de20e865ea' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Studien belegen, dass über die Hälfte aller markenbewussten und markentreuen Konsumenten eine radikale Änderung des Marktauftritts als negativ empfinden würden.</p><p> </p><p>No Logo! Spätestens seitdem der gleichnamige Bestseller von Naomi Klein erschienen ist, wird der Wert von Marke und Logo heftig diskutiert. Unternehmer, Marketingleiter, Kreative – jeder hat seine eigene Vorstellung zur Zukunft der Marke.</p><p> </p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:986d0d4092a0c2b3791f415f0db83abe' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Jeder, der regelmäßig per E-Mail kommuniziert, kennt sie, die große Abscheu gegenüber ungewollter Werbe-E-Mails, sogenannter »Spams«. Durch sie ist mancher Posteingangsorder am Computer so überfüllt wie der heimische »reale« Briefkasten am Samstagmorgen, interessante oder persönliche Nachrichten müssen mühselig aussortiert werden.</p><p><em>Mit Spam-Mails macht man sich unbeliebt!</em></p><p>Es ist interessant zu beobachten, dass im Vergleich die Überfüllung des virtuellen Briefkastens unproportional hohe Aversionen hervorruft. Die Gründe sind leicht nachzuvollziehen.</p><p> </p><p><strong>Gegenüber E-Mail-Botschaften bieten Print-Mailingsdem Empfänger sehr viel mehr Kriterien zur Selektion</strong></p><p> </p><p>Ist die Anschrift korrekt? Ist die Sendung an mich persönlich gerichtet? Kenne ich den Absender? Schließlich geben Aufmachung und Haptik außerdem Hinweise zu Inhalt, Wertigkeit und evtl. Bekanntheitsgrad des Absenders.</p><p> </p><p>Eine E-Mail findet nur durch eine einzige und korrekt geschriebene Adresszeile zu ihrem Bestimmungsort. Gleichfalls ist der Absender nur durch eine kurze Adresszeile gekennzeichnet, die nicht personen- sondern rechnergebunden ist. Zu wenig, um den tatsächlichen Absender eindeutig auszumachen. Vielleicht hat ein guter Bekannter vom Arbeitsplatz oder von einem Internet-Cafe aus geschrieben statt wie üblich von seinem privaten Internet-Zugang? Schließlich bleibt eine Betreffzeile, die einzig mehr über Inhalt und Zweck der Nachricht aussagt, jedoch nicht eindeutig und klar formuliert sein muss.</p><p> </p><p>Spam-Mails lassen sich daher mit Briefsendungen vergleichen, die der Postbote geöffnet direkt auf dem Schreibtisch ablegt. Der Empfänger hat nicht nur viel Arbeit bei Durchsicht der Post, er fühlt auch eine Privatgrenze überschritten. Das schafft Antipathie. Nicht zuletzt gehört laut Umfragen für Internet-User der Schutz der persönlichen Daten zu den wichtigsten Punkten, die am Internet zu optimieren seien.</p><p><em>Experten sehen in E-Mail-Marketing große Chancen</em></p><p>Trotzdem halten Experten E-Mail-Marketing laut aktueller Umfragen für ein hochinteressantes Marketinginstrument. Der Deutsche Direktmarketingverband (DMV) befragte 300 direktmarketingtreibende Unternehmen. Diese schätzten E-Mail-Marketing als das wachstumsstärkste Direktmarketing-Instrument für die kommenden drei Jahren ein. Bei einer ähnlichen von »E-Dialog« im letzten Jahr bei 300 Marketingleitern durchgeführten Umfrage schätzten es bereits 32 Prozent als das effektivste Direkt-Marketing-Instrument ein. Warum? Niedrige Kosten sind neben Schnelligkeit, Flexibilität und Aktualität schwerwiegende Argumente. So kann eine Online-Mailing-Aktion theoretisch innerhalb von zwei Tagen realisiert werden. Bei gleich bleibend kreativer Leistung für ein Mailing-Konzept entfallen langwieriger Produktionsaufwand und die Versendung per Post. Zudem wird dem Empfänger die mögliche Reaktion so einfach wie noch nie gemacht: nichts ist einfacher als durch einen kurzen Mausklick an einem Gewinnspiel teilzunehmen oder die umworbene Internet-Domain zu besuchen. Nicht zuletzt deswegen liegen die Responsequoten guter E-Mail-Angebote im zweistelligen Bereich. Ein weiterer nicht unwichtiger Faktor ist die perfekte und schnelle Erfolgkontrolle, die E-Mail-Marketing möglich macht.</p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:9a0bfc7853f608526dac672aeb7b7d02' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>- Hoher Nutzen für den Empfänger (Infos/Angebote).
</p><p> </p><p>- Verzicht auf Massenbotschaften: auf den Kunden zugeschnittene Inhalte anbieten.
</p><p> </p><p>- Vertrauen schaffen: wir geben Ihre Daten nicht weiter!
</p><p>- Newsletter sollten jederzeit abbestellt werden können.
</p><p>- Turnus: lieber wenige, dafür interessante E-Mails versenden als mit ständiger Post auf die Nerven gehen.
</p><p>- Response-Elemente einbauen: Link auf Internet-Domains, Kontaktformulare, Gewinnspiele etc. anbieten.</p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:2cdaeef3b49a16684812d16a9d5b602c' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Alles Wichtige kommt ebenso unvorhergesehen wie unvorhersehbar. Einige Veränderungen kündigen sich an, andere kommen wie ein Schlag von oben. Hochwasserkatastrophen zum Beispiel. Was die Wirtschaft jetzt braucht, ist eine Initialzündung. Eine, die von allen Medien positiv aufgenommen wird. Eine wichtige Veränderung, eine Erneuerung. Was kann das für eine sein? Wenn deutsche Arbeitgeber heute in ihre Leistungen investieren würden, um Produkte zu verbessern, dann können Arbeitsplätze entstehen. Das wäre eine gute Nachricht, die andere mitziehen würde.</p><p> </p><p>Wenn aber die Unternehmer den Standort Deutschland verlassen, um Produktionskosten zu sparen, müssen sie wissen, dass Menschen erst dann wieder anfangen zu konsumieren, wenn ihr Sicherheitsbedürfnis befriedigt wird. Dazu gehört als Erstes das sozial gesicherte Umfeld und das ist mit dem Job, dem Einkommen, verbunden. Produkte verändern, neue entwickeln, Ideen verfolgen, positiv kommunizieren. Es ist eigenartig. Als die Wirtschaft brummte, waren die Produktentwickler gefragte Leute. Doch jetzt und gerade jetzt ist die Erneuerung so wichtig. Nur wer seine Leistungen renoviert, ist ein Erneuerer. Agieren heißt die Lösung, reagieren bedeutet Rückschritt. Und den will keiner machen. Neue Produkte schaffen das so wichtige Vertrauen, welches der Markt braucht. Neue Produkte sind die beste Voraussetzung, aus dem Vergleichskampf herauszukommen. Es gibt Zeiten, da muss man handeln. Sie sind da. Jetzt gilt es, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Jeder sollte wissen, dass viele Dinge unwichtig sind und wenige wichtig. Den Wichtigen gilt die Konzentration in diesen Zeiten. Zeiten der Krisen sind wichtige Zeiten der Innovationschancen. Die Verbraucher werden zunehmend kritischer gegenüber allem Hergebrachten, werden aber auch zunehmend aufgeschlossener für grundsätzlich Neues. Wenn der Mitbewerber durch andere Einflüsse geschwächt wurde, ist die Phase der systematischen Angebotserneuerung gekommen.</p><p><em>Kreativität wächst nicht von alleine, sie braucht den Nährboden eines guten Betriebsklimas</em></p><p>Vertrauen ist für alle Unternehmen das größte Betriebskapital. Die Menschen in dem Betrieb wollen genauso auf einem sicheren Boden stehen, wie das Unternehmen selbst und wollen wissen, wohin der »Zug geht«. Jede Neuheit wird mit starkem Eigeninteresse verknüpft.</p><p> </p><p>Wenn es das Eigeninteresse ist, welches in Motivation für die Firma mündet, bekommt die Wirtschaftskraft Schub. Wenn es jenes Eigeninteresse ist, welches naheliegend ist, dann schlägt das Ruder um. Die Motivation ist dahin. »Wie lange sitze ich noch im Boot?«, fragt sich der Mitarbeiter. Oder: »Wann kommt die Kündigung?« Wer den Betrieb geistig schon verlassen hat oder in Gedanken vom Ruhestand träumt, hat aufgehört mitzuarbeiten.</p><p><em>Jede Neuerung mitteilen</em></p><p>Wo kein Inhalt ist, gibt es keine Formen. Wenn ein Unternehmer seinen Mitarbeitern die Inhalte vermittelt, die er inszeniert, wenn er die Ziele nennt, Perspektiven aufzeigt und geplante Maßnahmen ankündigt, die das Unternehmen voranbringen, hat er sie auf seiner Seite. Wie das geht? Ganz einfach. Eine Mitarbeiterzeitung, eine Ansprache, ein Informationsblatt, ein E-Mail-Brief usw.</p><p> </p><p>Motivation heißt, den Grund verstehen für das, was man tut. Motivation ist alles, um etwas gut bewerkstelligen zu können. Es gilt heute, das Selbstbewusstsein der Mitarbeiter im Betrieb gezielt zu fördern, um den Leistungsschub zu entfachen, der für die Aufschwungphase benötigt wird. Aber eines ist besonders wichtig: der Blick nach innen ist deshalb notwendig, weil man seine Stärken dann gezielt einsetzen und die Schwächen besser neutralisieren kann.</p><p> </p><p>Ideen braucht jeder, der etwas anfangen will. Sei es eine Geschäftsidee, sei es eine Verbesserung oder Erneuerung. Alle Produkte sind davon betroffen. Warum also nicht jetzt die Produktentwicklung vorantreiben, mit der ich morgen auf den Markt gehe. So viel ist geschehen, viele Veränderungen haben stattgefunden, während Deutschland schlief. All das zusammen in eine Ideensammlung und der Prozess der Erneuerung kann beginnen.</p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:a5df7c7a40c60fc42a3900354f3b3af4' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Geschäftsberichte, aber auch Unternehmens-Portraits oder Informationsbroschüren, gelten als Imageträger eines Unternehmens. Ein bestimmtes Bild oder eine bestimmte Information soll der jeweiligen Zielgruppe deutlich und möglichst klar vermittelt werden. Mit jedem Geschäftsbericht bzw. mit jeder Unternehmensdarstellung dokumentiert ein Unternehmen seine aktuelle Situation nach außen. Seriosität und Glaubwürdigkeit sind hier natürlich besonders wichtig.</p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:3274d7693dc99508562fa7268e878cb2' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Ein Produkt richtig zu positionieren bedeutet nichts anderes, als die Stärken des Produktes mit den Wünschen und Erwartungen seiner potentiellen Käufer auf die Waage zu legen. Wenn Nutzen und Kundenwunsch richtig ausbalanciert sind, steigen die Chancen für eine gute Vermarktung. Hierbei machen die Produktstrategen jedoch am häufigsten Fehler, weil sie viel zu selten das Produkt aus Sicht des Marktes, sprich Kundenerwartung, positionieren und die emotionale Komponente des Verbrauchers falsch interpretieren. Diese ist jedoch ein wesentlicher Faktor und nicht zu unterschätzen.</p><p> </p><p><strong>Viel zu oft geht man von \"sich\" aus, viel zu selten steh die tatsächliche Leistung des Produktes vor der emotionalen \"Aufladung\" der Konsumenten</strong></p><p> </p><p>Gerade in unserem Verdrängungswettbewerb, in dem der Konsument der Souverän ist, ist es von vordringlicher Wichtigkeit eine glaubwürdige und schnell verständliche Positionierung zu schaffen. Aber Vorsicht: Positionierung darf nicht mit Differenzierung verwechselt werden. Das ist der zweite fatale Fehler, den man schnell und gerne macht. Denn es ist oftmals einfacher, dem Wettbewerber »Paroli« zu bieten als eine klare »Du-Zentrierung« der Produktleistung zum Verbraucher zu erreichen.</p><p> </p><p>Zwar ist die Zielsetzung immer dieselbe, nämlich eine starke Identifikation zu erreichen. Produktdifferenzierung gegenüber der Konkurrenz genügt jedoch nicht. Das neue Wettbewerbsrecht, das im Juli 2001 in Kraft getreten ist und vergleichende Werbung bedingt zulässt, verstärkt diesen Effekt noch. Doch was bewirkt diese gefährliche Abgrenzungsstrategie wirklich? Oft kann der Verbraucher, auf Grund seines geringen Kenntnisstandes, den Witz oder die Absicht nicht verstehen.</p><p><em>Nicht \"Ich\", sondern \"Du\" - eine Strategie die nur wenige beherrschen</em></p><p>»Wir machen den Weg frei.« Fragt man einen Werbe-Profi, findet er diesen Claim sicherlich gut, weil er gelernt hat, alles auf einen Punkt zu bringen und den Hauptnutzen zu positionieren. »Wir«, das sind die 10.0000 Bank-Angestellten, die in Hunderten von Filialen in Deutschland ihre Kunden betreuen und die sich die Beine ausreißen, um den Weg der Kunden zu ebnen. Was passiert jedoch wirklich? Geld mit Zinsen zu bieten, Geld gegen Zinsen zu nehmen, Aktien und Lebensversicherungen zu verkaufen, zuerst an den »Benefit« zu denken und dann an den Kunden. Fragt man einen Psychologen, würde der wohl folgendes sagen: Im Unterbewusstsein des Empfängers dieser Botschaft wird ein Angstgefühl erweckt, seinen Weg alleine nicht schaffen zu können. Wenn der Texter dieses Slogans sich in den Kunden hineinversetzt hätte, dann wäre der Spruch anders ausgefallen. Dann müsste die Botschaft und damit die Positionierung des Bankenverbundes wie folgt lauten: Sie brauchen Geld, wenn Sie weiterkommen wollen. Weil Geld für jeden Menschen wichtig ist und eine taxierbare Größenordnung bedeutet, wäre in unserem Beispiel eher eine rationale Positionierung zu empfehlen.</p><p> </p><p>Glaubwürdigkeit gepaart mit Sicherheit ist eine gute Metapher für Geld. Und damit wären wir bei Frage Nummer eins: rationale oder emotionale Positionierung eines Produktes? Auf den alten Wegen bleiben, oder neue beschreiten?</p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:5bf463c89f3644b796bf4439a4aca734' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Nicht zuletzt durch den Wegfall von Rabattgesetz und Zugabeverordnung in Deutschland (2001), bieten sich für Handel und Dienstleistung eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Hintergrund ist die EU-Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr. Danach müssen ausländische Anbieter, die über das Internet auf dem deutschen Markt Waren anbieten, sich nicht mehr an das deutsche Rabattrecht halten. Um Nachteile für deutsche Unternehmen zu verhindern, wurde das Rabattgesetz sowie die Zugabeverordnung abgeschafft.</p><p><em>Loyalität schaffen</em></p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:ee04377ec700e1d71ecc5884e4b3ae0d' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Eine dem Konjunkturverlauf entgegen gerichtete Finanzpolitik ist dann antizyklisch, wenn man sich in einer Aufschwungphase restriktiv und in einer Abschwungphase expansiv verhält. Wie soll man seine Planungen ausrichten, was den Kostenfaktor Werbung betrifft. Jeder zuviel ausgegebene Euro belastet die Ertragsbilanz.</p><p> </p><p>Seit den Kursrutschen an der Börse, den Negativschlagzeilen aus Politik und Wirtschaft, seit der Euro-Einführung im Januar 2002 hinkt die Konjunktur. Wenn die Verbraucher sich mit Konsum zurückhalten oder nur Rabatten nachrennen, ist das ein volkswirtschaftliches Phänomen, welches immer eine Reaktion auf voran gegangene Ereignisse oder auf gesellschaftliche Veränderungen ist. Das psychologische Gesetz, wonach der Mensch geneigt ist, seinen Verbrauch mit der Zunahme des Einkommens zu vermehren, trifft auf die jetzige Lage nicht mehr zu.</p><p> </p><p>Einmal hängt es damit zusammen, dass Konsum und Ratenkäufe der Verbraucher bzw. deren Verzicht immer von einer politischen Großwetterlage abhängen, zum anderen ist bei älteren Konsumenten „Sparen“ wesentlich prominenter als bei den jüngeren, die eher dem hedonistischen Prinzip in ihrer Lebensweise folgen. Ist das Angebot größer als die Nachfrage oder entsprechen die Produkte nicht den Erwartungen und Wünschen der Menschen, sinken die Preise. Auf die neue Jeans kann man eher verzichten als auf das gewohnte Schnitzel, welches deutlich teurer geworden ist. Auf jede Phase des Abschwungs erfolgt aber eine des Aufschwungs. Zur Zeit ist Sparen „in“, sowohl bei den Unternehmen, die ihre Umsatzeinbußen kompensieren müssen, als auch in den Köpfen der Verbraucher. Letzteres lässt sich durch die Angaben des Statistischen Bundesamtes anschaulich belegen: Die privaten Konsumausgaben nahmen im Vorjahresvergleich im Jahr 2002 (+ 0,9 %) wie schon im Vorjahr (+ 3,5 %) schwächer zu als das verfügbare Einkommen, es wurde also verstärkt gespart (2002: + 3,0 % und 2001: + 6,7 %). Das ist ein zyklisches Verhalten und durchaus verständlich. Es gibt jedoch auch ein „aber“.</p><p> </p><p>Fest steht, dass zwischen dem Einkommen – Voraussetzung für den Verbrauch und für das Sparen – und dem Konsum bzw. Sparverhalten die Einstellungen und Erwartungen der Verbraucher stehen. Diese sind in den letzten beiden Jahren einem Wertewandel unterlegen, der von keinem Experten vorausgesehen wurde. Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Geld auf dem Sparbuch sicherer ist, als mit Aktien zu spekulieren. Deshalb vertrauen die Konsumenten keiner anderen Geldanlage mehr. Spareinlagen sind aus der Sicht der Industrie nicht realisierte Kaufkraft, die einzig und allein dem Sicherheitsdenken der Konsumenten entspricht, nicht aber der Neigung, eine Anschaffung oder eine Reise wahrzunehmen, die man sich schon lange gewünscht hat. Aber die Wünsche drängen darauf, verwirklicht zu werden. Eine Konsumwelle rollt auf uns zu und es gilt für die Unternehmen, sich darauf vorzubereiten.</p><p><em>Antizyklische Werbung: was sie bringt und was sie kostet</em></p><p>Die Wirtschaft braucht heute mehr denn je die Konsumenten mit ihren Anschaffungswünschen. Die Anreize, diese umzusetzen, sind da. Es gibt keinen wunschlosen Verbraucher. Jetzt stellt sich für viele Unternehmen die Frage: „Anpassen, Schrumpfen oder aggressiv in den Markt gehen“? Viele Betriebe entlassen in dieser Situation Mitarbeiter, drücken Kosten, indem sie zuerst den Werbeetat kürzen oder sogar ganz streichen, um ertragsmäßig über die Runden zu kommen. Ist das richtig?</p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:71f2c8dddf2c2edf5077bc0614c77d20' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Die deutsche Wirtschaft stöhnt, es herrscht die schlechteste Einzelhandelskonjunktur seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Dennoch gibt es Unternehmen, deren Erfolgskurve steil nach oben zeigt und die man wahrlich als „Gewinner“ bezeichnen kann: Discounter wie Aldi, Norma, Lidl etc. boomen und wachsen so schnell wie nie zuvor. Im vergangenen Jahr konnten laut GfK die Discounter ihren Anteil am Umsatz des deutschen Lebensmitteleinzelhandels (LEH) von 31 % auf 36 % steigern. Auch erhöhte sich die Anzahl der Discounter in den letzten zehn Jahren um nahezu das Doppelte. Im Schnitt kaufen 97 % aller Haushalte 1,2 Mal pro Woche bei einem Discounter ein. Unter den Billiganbietern ist Aldi mit einem Anteil von über 50 % am Discounterumsatz der klare und unangefochtene Marktführer. Der Gesamtumsatz 2002 von Aldi beläuft sich auf ca. 23,3 Mrd. Euro.</p><p> </p><p>Doch woran liegt es, dass die Discounter einen so großen Kundenzulauf verzeichnen können? Hierfür lassen sich drei Hauptgründe ausmachen.</p><p><em>Discounter sind günstig</em></p><p>Am gewichtigsten wiegt sicherlich die von den Discountern verfolgte Preis- und Markenpolitik. Discounter bieten größtenteils No-Name-Produkte zu sehr günstigen Preisen an. Doch auch die im Discounter erhältlichen Markenprodukte werden fast immer billiger angeboten als die gleichen Produkte im Supermarkt. Die Discounter bestritten 2002 lediglich 60 Prozent ihrer Umsätze mit Marken bekannter Hersteller und den Rest mit No-Names. Bei Aldi liegt der Anteil der No-Name-Produkte sogar bei rund 95 %. Viele Tests und Untersuchungen haben jedoch ergeben: Die Qualität der im Discounter erhältlichen No-Name-Produkte steht denen aus dem Supermarkt um nichts nach. Im Gegenteil: Wie inzwischen allgemein bekannt ist, stecken hinter den Herstellern der No-Name-Produkte oft bekannte Unternehmen, deren Markenprodukte in den Regalen der Supermärkte zu finden sind. Auch schneiden die Produkte der Discounter bei Stiftung Warentest oder Öko-Test vergleichsweise gut ab. Für den Verbraucher bedeutet dies zusammengenommen: Der Discounter bietet gute Qualität zu tollen Preisen.</p><p><em>\"Cross Selling\"</em></p><p>Ein weiterer Anziehungsmagnet der Discounter ist ihr wöchentlich oder noch öfter wechselndes Angebot an ausgewählten Produkten, die nicht zum Standard-Sortiment gehören. Hierbei greifen die Discounter auf das Prinzip des „Cross Selling“ („gekreuzter Verkauf“) zurück, bei dem ein Unternehmen seinen Kunden, die bisher nur einen Teil der Produktpalette gekauft haben, zusätzliche Produkte offeriert. „Cross Selling“ verfolgt folgende Hauptziele:</p><p> </p><p>- Erhöhung der Sicherheit des Umsatzes,</p><p>- Intensivierung der Kundenbindung und</p><p>- Forcierung des Hauptsortiments über das Randsortiment und umgekehrt1.</p><p> </p><p>Dieses Nebensortiment der Discounter ist strategisch ausgewählt. Es handelt sich in der Regel um wirklich günstige Angebote, sogenannte „Schnäppchen“. Diese locken preisbewusste Verbraucher genauso an wie den neuen Käufertyp „Smart Shopper“ (siehe auch <a href=\"http://zeitung.diezwei.de/de-index-artikel-45.html\">hier</a>). Zudem ist dieses Nebenangebot nur begrenzt erhältlich, d. h. wer nicht schnell ist, hat oft das Nachsehen. Und so ist es inzwischen keine Seltenheit mehr, dass sich an manchen Tagen schon vor Ladenöffnung lange Schlangen vor den Discountern bilden, weil es mal wieder ein „Superangebot“ gibt. Auch wollen die Discounter mit den Artikeln ihres jeweiligen Randsortiments ganz bestimmte Interessengruppen erschließen. So gibt es einmal eine Vielzahl von Produkten, die für einen Jogger interessant sein könnten, ein anderes Mal wird der Heim-Handwerker gezielt angesprochen oder es werden Produkte für den Computer-Interessierten angeboten. Erfolgreiches „Cross Selling“ besteht darin, dass es systematisch betrieben wird. Und so locken Aldi, Lidl & Co. mindestens einmal die Woche mit einem neuen Nebensortiment. Bekannt gemacht werden diese Aktionsartikel häufig über wöchentliche Zeitungsanzeigen und/oder –beilagen, in denen zusätzlich auch verschiedene Artikel aus dem Hauptsortiment beworben werden. Besonders auffällig ist auch die Taktik mancher Discounter, ihre Nebenangebote so im Laden zu platzieren, dass der Kunde mit seinem „Schnäppchen“ auf dem Weg zur Kasse auf die Angebote des Hauptsortiments aufmerksam gemacht wird. Diese Wirkung wird zusätzlich verstärkt, wenn der Kunde noch alle Sortimentsbereiche durchlaufen muss, bevor er zur Kassenzone kommt.</p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:d7d5a3630aec095a3f58671f689961c1' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Kaufentscheider sind per Definition Personen, die nach ihrer Meinungsbildung das endgültige Urteil für einen bestimmten Lieferanten oder für ein bestimmtes Produkt fällen. Diese Entscheidungen hängen jedoch stark von gesellschaftlichen Bedingungen ab. Und Gesellschaften sind keine starren Gebilde. Sie ändern sich fortlaufend. Es wird immer Phasen mit stärkeren und auch mit schwächeren Veränderungen geben. Werte, wie Ökologie und Umweltbewusstsein, Arbeitslosigkeit und Politik, bestimmen das Kaufverhalten maßgeblich. Auch hedonistische Werte, wie Genuss, Abenteuer und Emotionalität, spielen bei der Kaufentscheidung eine große Rolle. All diese Faktoren haben Einfluss auf die Kaufkraft und das Kaufverhalten deutscher Konsumenten. So entstehen Persönlichkeitsmerkmale, nach denen segmentiert wird.</p><p><em>1. Die \"Ungezwungenen\":</em></p><p>diese Gruppe macht ca. ein Viertel der Bevölkerung aus und kommt häufig im mittleren Alterssegment und in Single-Haushalten vor. Sie sind innovativ und neigen nicht zur konservativen Denkweise. Das Markenbewusstsein ist relativ stark ausgeprägt und sie sind häufig bereit, auch Neues auszuprobieren.</p><p><em>2. Die \"Soliden\":</em></p><p>finden sich eher bei der älteren Bevölkerung, also der Generation 50plus. Sie setzen auf Bewährtes und bleiben ihrer Marke treu. Die soliden Käufer kennen „ihr“ Produkt und sind relativ werberesistent. Dies bedeutet aber nicht, dass sie keinen Wert auf Informationen legen. Im Gegenteil: gerade in diesem Käufersegment haben Kundenzeitschriften und Informationsbroschüren eine sehr hohe Wirkung.</p><p><em>3. Die \"Zurückhaltenden\":</em></p><p>besonders in wirtschaftlich unsicheren Zeiten machen sich Ängste breit. Die „Hamstermentalität“ ist eine Folge davon. Die Zurückhaltenden vergleichen, warten auf günstige Angebote und sparen ihr Geld, bis „bessere Zeiten“ kommen.</p><p><em>4. Die \"Macher\":</em></p><p>sind anspruchsvoll, eher jung und verfügen über ein relativ hohes Pro-Kopf-Einkommen. Er ist konsumfreudig und sehr markenbewusst. Dies trifft auf ca. 21 Prozent der Bevölkerung zu.</p><p><em>5. Die \"Fröhlichen\":</em></p><p>Spaß haben, Neues ausprobieren, hohes Markenbewusstsein und Konsumfreude in den Bereichen Sport, Freizeit, Musik und Technik: dies zeichnet die „fröhlichen“ Konsumenten aus.</p><p> </p><p>Diese Definitionen haben natürlich keine allgemeine Gültigkeit. Das wäre auch zu einfach, denn gerade heute wirken verschiedenste Faktoren auf die Konsumenten ein:</p><p> </p><p>– 4.706.200 Menschen sind zur Zeit arbeitslos. Es bedarf keiner weiteren Erklärung, dass in dieser Gruppe das Preisbewusstsein eine ganz besondere Rolle spielt und die Konsumzurückhaltung extrem hoch ist.</p><p> </p><p>– Alte Familienstrukturen brechen auf, die Scheidungsrate liegt mittlerweile bei rund 40 Prozent. Konsequenz: mehr als 14 Millionen allein Lebende. Dabei dominiert die Gruppe der ledigen Singles – knapp geführt von den 25- bis 30-Jährigen – vor den getrennt Lebenden, Geschiedenen und Verwitweten. Die finanzielle Doppelbelastung durch Unterhaltszahlungen nimmt in vielen Fällen ebenfalls zu.</p><p> </p><p>– Auch die Bevölkerungsentwicklung nimmt erheblichen Einfluss auf die Konsum- Entwicklung. Ab 2020 verringert sich die Bevölkerung in Deutschland nach Expertenrechnungen jährlich um ein Prozent. In Deutschland herrscht Nachwuchsmangel, seit den 70er-Jahren bekommt jede Frau statistisch gesehen nur noch 1,3 Kinder.</p><p> </p><p>Mit den Bedürfnissen ändern sich auch die Käufertypen. So lassen sich z. B. die über 50-Jährigen nicht mehr in ein allgemein gültiges Käuferprofil drängen. Ein großer Teil der „neuen Alten“ ist mehr und mehr den „ungezwungenen“ oder „fröhlichen“ Käufern zuzuordnen. Sie haben Lust, Neues auszuprobieren und dringen auch in die Bereiche Sport, Freizeit und Mode ein. Und aus ehemaligen „Machern“ werden solide und zurückhaltende Konsumenten, die clever Preise vergleichen, um gute Qualität zu einem möglichst günstigen Preis zu erhalten.</p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:cc303c6b8e91abf94afbe7f3dfe22c3f' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Unternehmenskultur ist nicht käuflich. Man hat sie oder man hat sie nicht. Sie steht für eine bestimmte Haltung eines Unternehmers. So, wie seine Einstellung und sein Handeln nach innen und außen von den Mitarbeitern, den Kunden und von der Öffentlichkeit verstanden werden, prägt die Unternehmenskultur das Bild und die Stellung eines Unternehmens im Markt. Ein junges Unternehmen, das sich heute gründet, kann noch keine Unternehmenskultur haben. Entweder baut es sich nach und nach eine Corporate Identity auf oder es besitzt vom ersten Tag an einen Keim, aus dem sich allmählich eine Unternehmenskultur entwickelt. In diesem Keim stecken die Haltung des Unternehmers, das Corporate Design sowie die Attraktivität der Geschäftsidee. Alle Parameter haben Einfluss auf die Unternehmenskultur. Im ersten Fall, nämlich der Planung einer Stellung im Markt mit einem angestrebten Image, ist es eine Frage der Kosten, mit deren Kraft man durchaus ein Image in einer gewissen Zeit - etwa drei bis zehn Jahre - erreichen kann.</p><p> </p><p>Es gibt drei Arten von Unternehmen, die sich mit ihrer Unternehmenskultur bewusst auseinandersetzen. Die einen haben eine Unternehmenskultur und damit verbunden ein positives Image, die anderen streben eine an und tun eine Menge, damit sie Kultur verkörpern. Schließlich gibt es noch diejenigen, die einmal eine gehabt haben. Sicher haben diese Firmen es am schwersten, eine neue Unternehmenskultur aufzubauen. Bis hierher gingen Kultur und Image als Synonym einher, aber nur bis hierher. Heute wird mehr denn je in Jahresabschlüssen gedacht und gehandelt. Das zwingt die Unternehmen geradezu, unkulturell zu sein. Ein Beispiel: Als VW seinen kleineren Vertragshändlern kündigte, um die Großen zu stärken, war das ein spektakulärer Akt und das genaue Gegenteil von Unternehmenskultur. Es war kein Dienst am Kunden, vielmehr eine langfristige Marketingentscheidung. Experten meinen, dass das Ausdünnen von kleinen Händlern sich durch den Generationswechsel von alleine geregelt hätte.</p><p><em>Hybris und Unternehmenskultur passen nicht zusammen</em></p><p>Ein anderes Beispiel von einem misslungenen Versuch, eine Unternehmenskultur zu generieren, ist das halbstaatliche Unternehmen „Telekom“. Der seinerzeitige Start an der Börse, der mit einem erheblichen Werbeaufwand verbunden war, ließ die „Volksaktie“ auf 104,90 Euro steigen. Das Unternehmensbild passte in unsere Zeit – modern, dynamisch, expansiv. Alle wollten daran teilhaben, „Schnäppchen machen“ war in. Dieses Vorhaben, eine Unternehmenskultur über die Nachfragemacht des Marktes zu erreichen, musste eigentlich schief gehen, das Risiko von Aktien ist Insidern bekannt. Der smarte Chef hatte sich gewaltig verkalkuliert, die teure Investition in ein profitables High-Tech-Unternehmen brachte nicht den erhofften Return, sondern schon nach zwei Jahren den Absturz. Die Anleger haben ihr Geld verloren und die Perspektive, es wiederzuholen, sieht nicht gut aus.</p><p>Der Ehrgeiz, zu den Besten und Größten gehören zu wollen, dieser Plan misslang. Die Hybris eines ehrgeizigen Vorhabens, welches heute gerne als „Gigantismus“ bezeichnet wird, ist der Feind von Unternehmenskultur.</p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:5be79a6c1653abc522b40db57e4a59f8' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Der Anteil von Wissen an der Gesamtwertschöpfung eines Unternehmens liegt bei 60 bis 80 %. Wissen ist Macht. Das erfahren und lernen wir bereits von Kindesbeinen an. Wer sich die Finger am Feuer verbrennt, weiß in Zukunft besser einer Kerze auszuweichen. Wer gut in der Schule ist, hat es bei den Lehrern leichter, findet einen guten Job, sammelt Know-how und klettert in der Erfolgsleiter schnell nach oben usw. Etliche Jahre später nimmt man seine wertvolle Sammlung Lebens-, Berufs- und Praxiserfahrung mit in den wohlverdienten Ruhestand. Nun sind neue Leute an der Reihe, aus Erfahrung klug zu werden und fangen da an, wo der heutige Rentner schon Jahrzehnte vorher begann. Da stellt sich die Frage: Wie können sich Unternehmen das Know-how ihrer Mitarbeiter erhalten und es für die Weiterbildung anderer nutzbar machen?</p><p><em>\"Wissen\" und \"Können\" sind zweierlei</em></p><p>Für gut ausgebildete Nachwuchskräfte zu sorgen ist die Aufgabe von Staat, Ländern, Handelskammern und Unternehmen. Eine verantwortungsvolle Pflicht, die nicht neu ist. Eine seit wenigen Jahren neu erkannte Herausforderung stellt der Versuch des Festhaltens dieser Wissenspotenziale dar, die nicht aus Schulbüchern abrufbar sind. Dazu zählen zum einen durch langjährige Berufspraxis angeeignetes, fachliches Expertenwissen aber auch ganz spezielle Erfahrungswerte. Dieses sogenannte „implizite Wissen“ veranschaulicht Josef Wieland vom Institut für Wertemanagement, Konstanz (aus: KIeM – Working Paper Nr. 02/2002) am Beispiel eines Billardspielers: Der optimale Lauf einer Billardkugel ist nach erlernbaren Gesetzmäßigkeiten (Stoßkraft, Einfallswinkel, Geschwindigkeit etc.) zu berechnen.</p><p> </p><p><cite>\"Ein erfahrener und guter Spieler rechnet nicht, er weiß, wie er die Kugel zu stoßen hat.\"</cite></p><p> </p><p>Trotzdem ist es für ihn unmöglich, sein Spiel sachlich so nachvollziehbar zu artikulieren, dass andere seinen Stoß nachahmen oder ungeübt sein Spielniveau erreichen könnten. „Kennerschaft“, eine Zusammensetzung aus persönlicher Erfahrung, Interesse, Talent und Training, nennt Wieland das, was in diesem Beispiel den geübten Billardspieler ausmacht. „Kennerschaft“ kann zwar vom Experten an den Nachwuchs übermittelt werden, „Kennerschaft“ kann man jedoch nicht lernen, sondern muss man verinnerlichen.</p><p><em>Wissensaustausch klappt nur, wenn eine Kultur es Vertrauens herrscht</em></p><p>Es liegt in der Natur des Menschen, sich persönliche Machtvorteile zu sichern. Somit ist „Knowledge Sharing“ kein natürliches Verhalten. Die Vermittlung von „Kennerschaft“ verlangt von Lehrendem wie Lernendem Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen. Das funktioniert nicht auf Befehl und schon gar nicht unter Druck von oben. Dazu muss ein geeignetes Umfeld geschaffen und eine offene und kommunikationsfördernde Atmosphäre mit Freiräumen für Reflektion und kreatives Zusammenwirken hergestellt werden. „Wissensaustausch klappt nur, wenn in der Firma eine Kultur des Vertrauens herrscht und diese Einstellung auch von den Chefs vorgelebt wird“, meint Knowledgement Management-Experte Prof. Heinz Mandl. Auch die Geschäftsleitung sollte ihrerseits das Wissen teilen, das andere im Unternehmen brauchen. Wissensteilung darf nicht als Machtverlust empfunden werden und funktioniert auch nicht, wenn Mitarbeiter fürchten müssen, wegrationalisiert zu werden, sobald sie ihren Wissensvorsprung aufgeben. Das Wissen der Mitarbeiter muss als strategische Ressource des ganzen Unternehmens und das Umsetzen von Wissen in Geschäftserfolg als persönliche Verantwortung erkannt werden. Motivation zum Mitmachen sind außerdem kollegiale Anerkennung des eigenen „Experten-Wissens“ und die Erwartung, selbst wertvolle Informationen zu erhalten und dadurch zukunftsträchtige Kompetenzen aufzubauen.</p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:f7c46eaeb508d20c044a514bd19036a7' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Aktiv, belastbar, engagiert und motiviert – so sieht der ideale Mitarbeiter aus. Aber Erfolg und Freude bei der Arbeit kommen nicht von selbst. Eine leistungsgerechte Bezahlung allein reicht nicht aus, damit Mitarbeiter sich für „ihr“ Unternehmen einsetzen. Ein gutes Betriebsklima entsteht dort, wo es keine großen Geheimnisse zwischen „unten“ und „oben“ gibt. Vertrauen in die Geschäftspolitik wächst erst, wenn Mitarbeiter über interne und externe Betriebsabläufe informiert sind - und wenn sie es direkt erfahren.</p><p> </p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:0a1da62b8f5c9d8e5dada37fe2c314e1' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Einen Kunden verlieren ist leicht, einen Kunden gewinnen schwer, einen Kunden zurückgewinnen ist nahezu unmöglich. Und doch geht es, wenn man es richtig macht.</p><p> </p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:079bbeca8eed72b617079ddb8a5014ad' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Kundenzeitschriften sind periodisch erscheinende Publikationen mit informativ-unterhaltendem Charakter, die den Dialog mit dem Kunden intensivieren. Doch Achtung: der Mix muss stimmen!</p><p><em>Zu einer wirkungsvollen Kundenpflege gehört die Information</em></p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:6e81082c280edbcef785a31db6439d59' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>...die Kundenzeitschrift bei vielen Unternehmen die höchste Bewertung im Kommunikations-Mix darstellt?</p><p> </p><p>...viele Unternehmer in einer Kundenzeitschrift den bestmöglichen Beitrag zur Erreichung der Unternehmens-Kommunikationsziele sehen?</p><p> </p><p>...aus dem Wettbewerb der Produkte immer mehr ein Wettbewerb der Information und des Wissens wird?</p><p> </p><p>...eine Kundenzeitschrift beim Imagetransfer und in der Marktbedeutung eines Unternehmens eine wichtige Funktion spielt?</p><p> </p><p><strong>Jedoch...</strong></p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:7230c1db787bb01cd3360b86a0889922' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Customer-Relationship-Management, kurz CRM, bedeutet die systematisierte Gewinnung und Zusammenführung kundenrelevanter Daten, deren Auswertung als Basis zielsicherer Kundenbindungs- und Kundengewinnungsmaßnahmen dient. Dabei handelt es sich größtenteils um Daten bzw. Informationen, die während alltäglicher Arbeitsprozesse im Unternehmen an verschiedenen Stellen eingehen und zum Teil schon heute separat gesammelt werden (Beispiel: Kundenadressen, Adressen potentieller Kunden, Bestellungen, Reklamationen, Sonderwünsche etc.).</p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:41fb93c7b111569389abeacad5564454' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>Für die Durchführung von VKF-Maßnahmen bieten sich die unterschiedlichsten Möglichkeiten an, so z.B. die Verteilung von Give-Aways, das Einsetzen von Rabattgutscheinen und Coupons, Sponsoring sowie die Veranstaltung von Gewinnspielen, Preis- und Sonderaktionen und Events. Zwei der genannten Maßnahmen wollen wir Ihnen nun ausführlicher vorstellen:</p><p><em>Sponsoring- Mit guten Taten werben und das Image pflegen</em></p><p>Die Maßnahme Sponsoring galt bis vor wenigen Jahren in Deutschland als Randerscheinung. Doch angesichts leerer Staatskassen und zu geringer Etats für die Bereiche Bildung und Kultur wächst der Sponsoringmarkt. Dabei ist zu beobachten, dass nicht nur Großunternehmen, sondern auch immer mehr kleinere und mittlere Unternehmen das Sponsoring für sich entdecken. Die Hauptziele sind jedoch bei allen Sponsoren gleich: Das Image pflegen, größere Bekanntheit erreichen sowie die eigene Kompetenz und Leistungsfähigkeit herausstellen. Sponsoring selbst beruht auf dem „Zwei-Gewinner-System“. Dies bedeutet, dass der Einsatz des Spenders zunächst seiner eigentlichen Bestimmung, dem Unterstützen einer wohltätigen Sache, dient. Der tatsächliche Nutzen für den Sponsor liegt jedoch darin, durch seine Hilfe einen idealen Anlass für eine umfassende PR-Aktion zu haben. Das Motto lautet daher: „Tue Gutes und sprich darüber!“</p><p><em>Arten von Sponsoring</em></p><p>Üblicherweise erfolgt Sponsoring in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens:</p><p> </p><p><strong>Sportsponsoring</strong>– gesponsert werden können Sportveranstaltungen, Verbände, Sportmannschaften oder einzelne Sportler, sowohl regional wie überregional. Der Vorteil des Sportsponsoring liegt in dem großen Interesse der Bevölkerung am Sport sowie der damit zusammenhängenden ständigen Sport-Berichterstattung in den Medien.</p><p> </p><p><strong>Kultursponsoring</strong>– es umfasst die Bereiche bildende Künste, Bühnenkunst, Film und Fernsehen, Musik, Literatur, Architektur, Denkmalschutz, Bildung, Wissenschaft und Bibliotheken. Kultursponsoring beeinflusst das Unternehmensimage insofern positiv, da das Unternehmen auf diese Weise seine gesellschafts- und sozialpolitische Verantwortung demonstriert.</p><p> </p><p><strong>Sozialsponsoring</strong>– hierunter versteht man Aktivitäten, bei denen Minderheiten gefördert werden.</p><p> </p><p><strong>Umweltsponsoring</strong>– unterstützt werden Umweltprojekte mit regionaler, nationaler und globaler Bedeutung. Hier kann das Unternehmen seine ökologische Verantwortung hervorheben.</p><p> </p><p><strong>Programm-Sponsoring</strong>in Fernsehen und Rundfunk – das Produkt eines Unternehmens wird separat, d.h. nicht im Werbeblock mit anderen Produkten, genannt. Dies garantiert eine hohe Werbewirksamkeit für den Sponsor, sehr viele Menschen können erreicht werden. In welchem Bereich man sich engagiert, hängt natürlich stark davon ab, wen man ansprechen möchte. Das Sponsoring muss daher streng an der zu erreichenden Zielgruppe ausgerichtet sein. Will ein Unternehmen z.B. Jugendliche und jüngere Menschen erreichen, eignet sich besonders eine Musikveranstaltung. Sind die Zielgruppe ältere Menschen, bietet sich Sozial- oder Kultursponsoring an. Durch Sponsoring im Hochschulbereich z.B. können die Unternehmen die zukünftigen Entscheider aus Politik und Wirtschaft erreichen und sich bereits frühzeitig als potenzieller Arbeitgeber bei den StudentInnen bekannt machen. Bei Sponsoring-Maßnahmen ist allerdings zu beachten, dass sie sich nicht für Unternehmen anbieten, die ein Ergebnis ihrer Aktivitäten schnell in den Umsatzzahlen ablesen wollen, denn Sponsoring wirkt langfristig.</p>', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '4:6692f7f47dd66263770c98acfd116244' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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query: UPDATE cache_filter SET data = '<!--paging_filter--><p>© 2010 Die Zwei Agentur für Marketing, Produktentwicklung und Kommunikation</p>\n', created = 1329938759, expire = 1330025159, headers = '', serialized = 0 WHERE cid = '1:f6d25fd7345398aace53c2b3cd115a02' in /srv/www/zeitung.diezwei.de/includes/cache.inc on line 109.
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