1. Suchmaschinen-Optimierung
Fast jedes Unternehmen ist im Internet vertreten. Aber welches wird vom Kunden gefunden? Die seit langem wichtigste, weil meistgenutzte Suchmaschine, ist Google, gefolgt von Yahoo und MSN. Eine gute Platzierung in diesen Suchmaschinen kann man durch Suchmaschinen-Optimierung der eigenen Homepage erhalten.
Hierfür sollte der technische wie inhaltliche Aufbau der Website selbst gewissen Voraussetzungen (Onsite-Faktoren) entsprechen, damit die Seiten von Suchmaschinen gelesen und unter wichtigen Stichwörtern erfasst werden. Da Suchmaschinen wie Google Such- und Ranking-Kriterien jährlich modifizieren, gibt es inzwischen zahlreiche Parameter, die bei Programmierung, Texterstellung und Gestaltung einer Website beachtet werden müssen.
Bei der Rankingoptimierung ist auch von hohem Stellenwert, wieviele Links von externen Seiten auf eine Seite verweisen (Linkpopularität). Dabei zählt nicht nur die Quantität sondern auch die Qualität eines Links: die Tendenz steigt, dass Suchmaschinen unterscheiden, ob der Link von derselben Website verweist oder von einer anderen Domain (Domainpopularität) oder sogar von einem anderen Server (IP-Popularität). Und: Wie hoch ist der Pagerank der Seite, die den Link enthält? Einige Suchmaschinen unterscheiden dabei sogar, ob diese Webseiten mit betreffender Seite denselben Server teilen, oder von einer anderen IPAdresse aus verlinkt wird.
2. Keyword-Advertising
Suchmaschinen-Optimierung für einen unbezahlten guten Pagerank ist grundsätzlich nur für wenige (ca. drei bis vier) Stichwörter möglich. Wer weitere Stichwortsuchen mit seiner Seite „bedienen“ möchte, muss für eine gute Platzierung zahlen. Sponsored Links sind für den User durch farbliche Unterlegung eindeutig als „Werbung“ erkennbar, stehen aber an erster Stelle der Suchergebnisliste.
Da sollte man sich genau überlegen, welche Stichwörter sich eignen und gegebenenfalls (im Sinne des Performance-Marketing- Prinzips) nicht effektive Stichwörter wieder streichen und evtl. auch neue ausprobieren.
Wie werden relevante Suchbegriffe für eine Website ermittelt?
Eine günstigere Alternative zu Sponsored Links bieten einige Suchmaschinen-Netzwerke in Form von keywordabhängigen Text-Anzeigen. Bei Google heißt diese Form der Werbung Google Adwords-Kampagne: Textanzeigen mit Link werden in Abhängigkeit zum eingegebenen Keyword auf der rechten Seite eingeblendet.
3. Affiliate-Marketing
Affiliate ist der englische Ausdruck für Partner: ein Webmaster (Affiliate) setzt einen Link auf eine Seite, die Produkte und/oder Dienstleistungen anbietet (Merchant) und erhält dafür Provision für über diesen Link erfolgte Bestellungen. In Deutschland ist diese Methode auch als „Partnerprogramm“ bekannt. Um Affiliate-Marketing zu betreiben, kann man eigene Netzwerke aufbauen, indem man Anbieter komplementärer Produkte direkt auf eine mögliche Partnerschaft anspricht und/oder Dienstleister-Netzwerke in Anspruch nimmt, die ähnlich einer Börse Merchants und Affiliates zusammenbringt und die Provisionsabwicklung übernimmt. Affiliate-Marketing ist nicht nur interessant, um externe Links zu „sammeln“ um den Pagerank zu erhöhen (s. oben), es ist auch ein vielversprechender Verbreitungskanal für Produktinformationen und Markenpräsenz.