Weibliche Intuition viel konsequenter nutzen

Frauen sind zu wenig in die kreativen Prozesse der Kundenansprache eingebunden

Frau
»Frauen in Führungspositionen würden mehr zur Wertschöpfung beitragen.«

Dass Frauen die Welt anders wahrnehmen und Männer das wissen, ist Frauen und Männern bekannt. Und der Forschung auch. Und den Medien. Und den Produktherstellern.

 

Alle wissen, dass Mann und Frau unterschiedliche Blicke auf Zusammenhänge und Waren werfen – doch in den allermeisten Fällen sind es (immer noch) die Männer, die genau diese Zusammenhänge oder Waren herstellen. Das könnte nun polemisch in Frage gestellt werden; herauskäme, dass in den Etagen der Produkthersteller oder der Werbeagenturen (für diese Produkte) alles umgekrempelt werde, sprich: nur Frauen künftig die kreativen Entscheidungen treffen, weil zu vermuten steht, dass ihre Verkaufsstrategien viel besser, dezidierter, intuitiver und überhaupt erfolgreicher seien. Das aber wäre auch wieder zu einfach.

 

Nun gibt es Beispiele von Firmengründerinnen, die an dieser Stelle erwähnt werden können: Margarete Steiff (Teddys), Käthe Kruse (Puppen) oder Aenne Burda (Schnittmuster). Sie wurden populär und haben Frauen in aller Welt – denen der Zugang zum freien Unternehmertum lange verwehrt war – Mut gemacht, sich mit eigenen Produktinnovationen in der Selbstständigkeit zu versuchen. Doch auch diese drei hätten es ohne die viel beschworene, weibliche „Intuition“ nicht geschafft.

 

Hätten sie männlich gedacht, strikt männlich, müssten viele Kinder heute wohl auf ihren Teddy verzichten. Auch ihre Waren würden anders aussehen. Die Puppen der Käthe Kruse gäbe es – unter männlicher Prägung – mit Sicherheit so nicht. Auch auf die Idee, Schnittmuster zum Selberschneiden von Kleidern zu konzipieren, wären Männer damaliger „Denke“ nie gekommen. Mit anderen Worten: Bestimmte Produkte, die für uns selbstverständlich sind, gäbe es ohne weibliche Kreativität nicht.

Auch die Werbung sähe anders aus

Und darüber hinaus wären sie nie konsequent vermarktet worden, denn auch die weibliche Art, Waren „anzupreisen“, ist anders. Texterinnen in Marketing- oder Werbeagenturen schreiben anders als ihre männlichen Kollegen; sie setzen andere Schwerpunkte, wählen andere Worte. Der Psychologe C. G. Jung sprach vom Anteil unterbewussten, weiblichen Denkens von Männern („Anima“) und dem Anteil männlichen Denkens von Frauen („Animus“). Beide hätten damit – so seine Ergebnisse grob zusammengefasst – die Möglichkeit, die Intuition des anderen Geschlechts zu „verstehen“.

 

Die Botschaft ist jedoch in diesem werblichen Zusammenhang eine ganz andere: Jung hat überhaupt dargelegt, dass es diese archetypischen Unterschiede im Denken gibt. Und die sollten sich Produktentwickler und Werber zu Nutze machen.

14.07.2012
16:13
Henrietta:

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10.07.2012
10:25