- Im Jahre 1951 enthielten rund ein Fünftel aller geschalteten Anzeigen Anglizismen.
- In den Jahrgängen 1981 und 1991 tauchen dagegen in mehr als der Hälfte der Anzeigen Anglizismen auf.
- Der Anteil von Anglizismen hat sich seit 1951 bis heute nahezu verdreifacht.
- Am häufigsten kommen Anglizismen in Positionierungen oder in Headlines vor (85 Prozent), nur ca. 15 Prozent in Fließtexten.
Gründe:
- Die englische Sprache dient als „Eye-Catcher“, der zum weiterlesen anregen soll.
- Eine eingängige Produktpositionierung soll schon in der Headline vorhanden sein.
- Die technische Entwicklung, z.B. in der PC-Branche, erfordert neue Termini.
- „Internationalität“, „Modernität“ und „Weltoffenheit“ sollen vermittelt werden.
Stark integrierte Begriffe, z.B. „Longdrink“ oder „Leasing“, sind fest verankert und haben kein entsprechendes deutsches Pendant.
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