WWW = Wünsche Werden Wahr

Wie verändert die neue Ära "Web 2.0" die Welt?

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Das World Wide Web entstand 1989 als Projekt am CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung in Genf, mit dem Ziel Forschungsergebnisse einfach und schnell auszutauschen. Es basiert auf den drei Kernstandards: HTTP (hypertext transfer protocol), einem Protokoll mit dem der Browser Informationen vom Webserver anfordert, HTML (hypertext markup language), einer Auszeichnungssprache zur Strukturierung von Texten, Bildern und Hyperlinks (Verweis auf andere Dokumente) sowie URLs (uniform resource locator) als eindeutige Adressen, die in den Hyperlinks verwendet werden. Der Siegeszug des Internets endete mit dem Zerplatzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000 und der darauf folgenden Marktbereinigung. Jetzt war die Zeit reif für interessante neue Internet-Anwendungen.

 

Web 2.0 - diesen Begriff kreierten Dale Dougherty vom O’Reilly Verlag und Graig Cline, Konferenzveranstalter MediaLive International, im Jahr 2004 als Namen für eine Konferenzreihe, die den Wendepunkt des World Wide Web zum Thema hatte.

 

Heute wird Web 2.0 als Oberbegriff für neue interaktive Techniken und Dienste des Internets verwendet und vor allem auch für eine geänderte Wahrnehmung des Internets. Im Gegensatz zu Web 1.0 steht bei Web 2.0 das aktive Mitwirken des Einzelnen an den Netzinhalten jetzt im Vordergrund. Das Internet wird zu einem sozialen Raum, den die Nutzer selbst gestalten.

Neue Anwendungen schaffen einen sozialen Raum

Um dies zu ermöglichen wird auf verschiedene Techniken zurückgegriffen. Mit Hilfe von Ajax (Asynchronous Java-Script and XML) und DHTML (Dynamic HTML) können Teile einer im Browser angezeigten Seite neu geladen oder individuell positioniert, hinzugefügt oder gestaltet werden, ohne dass die ganze Seite neu geladen werden muss. Auch kann man Daten von verschiedenen Anbietern in eine eigene Seite einbinden, indem man auf die Web Service APIs (Application Programming Interfaces) der Anbieter zugreift. Diese Programmier-Schnittstellen sind standardisiert. Dadurch ist es möglich, auf einer Seite die per RSS-Standard publizierten News oder Blog-Einträge eines anderen Anbieters neben den eigenen Lieblingsvideos oder dem persönlichem Fotoalbum anzuzeigen.

Wir sind das Netz!

Was bedeutet das jetzt konkret für den einzelnen User (Benutzer)? Früher wurden statische HTML-Sites ins Netz gestellt, die von wenigen „Editoren“ erstellt wurden (aktive Teilnehmer). Und es gab viele User (Benutzer), die passiv die bereitgestellten Web-Inhalte konsumierten. Durch verbesserte Schnittstellen ist es auch für Benutzer ohne Programmierkenntnisse möglich geworden, sich aktiv am Internet zu beteiligen. Zusehends werden die Trennungen zwischen lokaler und zentraler Datenhaltung aufgehoben. Es findet reger Austausch zwischen Desktop und Netz statt. So stellen User z.B. ihre ganz privaten Fotos ins Internet. Die Trennung zwischen Editoren und Usern schwindet zusehends. Die Web-Surfer geben ihr Wissen, ihre Erfahrungen und Meinungen direkt auf Servern weiter, z.B. in Wikipedia oder auf Weblogs.

 

Dank der neuen Anwendungen und der rasanten Verbreitung der Breitbandanschlüsse haben die User jetzt die Macht über das World Wide Web übernommen. Sie tauschen sich aus in zahlreichen Communities, d.h. sie kommunizieren in virtuellen Gemeinschaften wie Foren, Chatsystemen und Tauschbörsen miteinander.

Weblog: Die Macht des Einzelnen

Ein Weblog (kurz Blog) setzt sich aus Web (Netz) und Log zusammen. Log kommt von Logbuch und steht für die chronologische Aufzeichnung von Ereignissen, wobei die neuesten Beiträge immer oben stehen. In den Online-Tagebüchern schreiben nicht Profis ihre Gefühle und ihr Leben nieder, sondern hier kann jeder mitmachen. Geschrieben und gezeigt wird alles, von wissenschaftlichen Berichten bis hin zum (Seelen-)Striptease.

17.07.2012
23:45
17.07.2012
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11.07.2012
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